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Segeberg Polizei hebt Hanfplantagen bei Bad Bramstedt aus
Lokales Segeberg Polizei hebt Hanfplantagen bei Bad Bramstedt aus
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18:33 17.10.2017
Inwieweit die Betreiber der Plantagen miteinander in Zusammenhang stehen und ob die Drogen an Dritte verkauft wurden, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.  Quelle: Symbolbild LN-Archiv
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Hagen

Tatsächlich fanden die Beamten in einem treibhausähnlichen Anbau eines Schuppens eine Aufzuchtanlage. Darin befanden sich zwar nur sechs Cannabispflanzen. „Drei von ihnen wiesen aber bereits die Größe eines kleinen Baumes auf“, sagte Möller. Alle Pflanzen hätten zudem in Teilblüte gestanden.

Insgesamt dürfte es sich also um eine „nicht unerheblich Menge an sichergestelltem Cannabis handeln“. Der mutmaßlich Betreiber der Anlage sei bereits ermittelt worden, gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

Während der Maßnahmen vor Ort entdeckten die Rauschgiftermittler dann noch eine zweite Plantage in einem Nachbargebäude. Hier wuchsen acht kleinere Hanfpflanzen. Die Beamten trafen dort auch einen 45-jährigen Mann an. Er wurde vorläufig festgenommen, die Pflanzen sichergestellt.

Auch in diesem Fall dürften die sichergestellten Drogen die sogenannte „nicht geringe Menge“ im Sinne des Strafgesetzbuchs übersteigen, sagte Möller. Dafür sehe das Gesetz eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr vor.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige mangels Haftgründen aber wieder entlassen.

Inwieweit die Betreiber der Plantagen miteinander in Zusammenhang stehen und ob die Drogen an Dritte verkauft wurden, ist Gegenstand der Ermittlungen. 

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