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Polizisten trauern um getöteten Kollegen

Bad Segeberg Polizisten trauern um getöteten Kollegen

Eine Gewalttat gegen zwei Schutzpolizisten in Herborn überschattete das Weihnachtsfest.

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Reimer Kahlke von der Polizeigewerkschaft mahnt: „Diese Tat hätte ohne weiteres auch hier bei uns passieren können.“ *

Quelle: Fuchs

Bad Segeberg. Mit Bestürzung und großer Trauer haben auch Polizisten in der Polizeidirektion Bad Segeberg auf den Tod eines ihrer Kollegen in hessischen Herborn reagiert.

„Diese Tat hätte ohne weiteres auch hier passieren können. Damit wurden einmal mehr die unberechenbaren Gefahren des Polizeiberufes auf grausame Weise vor Augen geführt", kommentiert Reimer Kahlke, Vorsitzender der Regionalgruppe Bad Segeberg-Pinneberg bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Bei dieser Gewalttat wurde am Heiligabend am Bahnhof von Herborn ein 46-jähriger Polizist nach einer Messerattacke eines 27-Jährigen getötet und sein 47 Jahre alter Kollege schwer verletzt. Der Schock für die Angehörigen, ausgerechnet am Heiligabend einen der ihren zu verlieren, könne nicht größer sein. „Unsere Anteilnahme und unsere Gedanken sind bei ihnen und bei dem schwerverletzten Kollegen, von dem wir hoffen, dass es ihm bald wieder besser geht“, sagt Kahlke.

Der Täter war unmittelbar vor der Gewalttat in einem Regionalexpress aufgefallen, weil er sich vom Zugbegleiter nicht kontrollieren lassen wollte. Als die beiden Polizeibeamten hinzukamen, wurden sie unmittelbar von dem bereits polizeibekannten Mann angegriffen. Das Einschreiten von Ordnungshütern sei immer wieder gekennzeichnet von Gewaltattacken, die längst Begleiter der ganz normalen Tagesarbeit der Polizei geworden seien, berichtet der GdP-Vertreter. „Wie in diesem tragischen Fall ereignen sich die Vorfälle überwiegend im alltäglichen Streifen- und Einsatzdienst wie Präsenzstreifen, Personalienüberprüfungen, Familienstreitigkeiten, aber auch bei Festnahmen und Durchsuchungen“, erklärt Kahlke.

Im Jahr 2014 seien in Schleswig-Holstein 1174 Fälle von Widerstandshandlungen und Gewaltdelikten registriert worden, bei denen 363 Beamte verletzt wurden. Demnach seien durchschnittlich jeden Tag in Schleswig-Holstein mehr als drei Übergriffe zu beklagen, stellt Reimer Kahlke fest.

LN

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