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Segeberg „Poseidons Albtraum“ holt sich den Pokal
Lokales Segeberg „Poseidons Albtraum“ holt sich den Pokal
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20:14 02.05.2016
Nasses Duell zwischen der DLRG Wahlstedt und der Feuerwehr, die sich im Drachenboot gegenüber sitzen. Quelle: Hiltrop

Im Naturbad Beckersberg von Henstedt-Ulzburg zieht ein Mann im Neoprenanzug seine Bahnen, begleitet nur von einer Kanadagans. Fast zeitgleich steht Stadtwerke-Geschäftsführer Luzian Roth in einem Menschenpulk am Beckenrand vom Aqua Fun in Wahlstedt und grinst breit: „Genau so, nur zehn bis 15 Grad wärmer und das Ganze bis Ende September — das wäre perfekt!“ Es sind Hunderte, die zum Auftakt der Freibandsaison nach Wahlstedt gekommen sind.

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Ein paar unerschrockene Kinder sahen sich das Spektakel tatsächlich in Badehose oder -anzug vom Wasser aus an.

Ein paar Gruppen spielen Volleyball, andere kicken ein bisschen, etliche sitzen in Strandkörben und auf Bänken am Rand des Nichtschwimmerbeckens oder flanieren über die Wiesen. Der Förderverein sorgt mit DJ für Musik. Nur im Wasser planschen, das wagen lediglich ein paar Kinder, obwohl es nicht sonderlich kalt ist.

Die halbe Stadt ist zusammengekommen, um beim Stadtwerke- Cup im Drachenboot-Rennen dabei zu sein. 15 Teams sind gemeldet. Sie tragen Namen wie „Wahlstedts Freunde“, ein Team aus Flüchtlingen, „JUZ 1“ (Jugendzentrum) oder „DG-schneller-geht's- nicht“ (Deutsche Glasfaser), gehören der Feuerwehr, der DLRG oder dem Gewerbeverein an. Während ein paar Kinder unerschrocken eine gelbe Schwimmkrake entern, mit handbetriebenen Schaufelradbötchen Runden drehen oder sich von der Rutsche ins Nass gleiten lassen, gellen die Anfeuerungsrufe der Massen übers Wasser.

Die Strecke misst nur zwei Meter, ein roter Wimpel gibt an, welche der beiden gleichzeitig im Drachenboot gegeneinander paddelnden Mannschaften Strecke macht. Die Titelverteidiger vom THW werden genau studiert. „Zu langsam, die brauchen mehr Frequenz“, analysiert Manfred Remmers, der der einzigen wirklich gut trainierten Mannschaft angehört. „Poseidons Albtraum“ nennt sie sich und paddelt tatsächlich den Pokal in Form eines Drachen am Ende des Wettkampfes nach Hause. Dicht gefolgt von den „Flaming Stars“ und den Drittplatzierten „Flying Pumpheads“ von Grundfos.

Von jetzt an gehört das Freiluft-Nichtschwimmerbecken wieder den Badevergnügten und ist (je nach Wetterlage) täglich bis September geöffnet.

Von Heike Hiltrop

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