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Primeln und Geschenke zum Start ins neue Jahr

Klein Rönnau Primeln und Geschenke zum Start ins neue Jahr

Gute Nachrichten in Klein Rönnau beim alljährlichen Neujahrsempfang der Gemeinde: Mit dem Breitband soll es endlich losgehen.

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Klein Rönnaus Bürgermeister Dietrich Herms (r.) und sein Stellvertreter Manfred Vogt dankten den Sprachkurs-Damen Monika Rybka, Jahne Urbschat und Kathrin Domanowski (v.l.) für ihren Einsatz.

Quelle: Fotos: Dreu

Klein Rönnau. Es ist eine schöne Geste, mit der die Gemeinde Klein Rönnau schon fast traditionell die Besucher des Neujahrsempfangs in das neue Jahr geschickt: Für jeden Gast gibt es einen bunten Frühlingsgruß zusammen mit guten Wünschen auf den Weg. Dennoch war einiges anders bei diesem Neujahrsempfang im Haus Rönnau. Kaum hatten die ersten Gäste an ihrem Kaffee genippt, stürmten auch schon die anwesenden Feuerwehrleute zum Einsatz in die Wilhelm-Kistenmacher-Straße, der durch die defekte Selbstreinigungsfunktion eines Backofens ausgelöst worden war (die LN berichteten).

Auch der Jahresrück- und -ausblick geriet in diesem Jahr anders als sonst. Bürgermeister Dietrich Herms war heiser, deshalb übernahm sein Stellvertreter Manfred Vogt die Begrüßung und moderierte die Ehrung verdienter Bürger.

„In diesem Jahr geht es um das ganz aktuelle Thema Asylbewerber“, so Vogt, der unter anderem den großen Einsatz vieler Familien würdigte, die sich um die Flüchtlinge bemühen. Sechs Betreuer seien von Anfang an dabei gewesen und hätten allen Widrigkeiten zum Trotz bis heute durchgehalten, Flüchtlingen die deutsche Sprache beizubringen. Gemeint waren Jahne Urbschat, die die Organisation übernommen hat, Monika Rybka, die an jedem Vormittag zeitweise sogar für zwei Gruppen da ist, sowie Ines Tillman, Ingrid Jürgens, Kathrin Domanowski und Bettina Mantey-Berg. Von ihnen waren nur Urbschat, Rybka und Domanowski anwesend, die viel Applaus für ihr Engagement und ein kleines Dankeschön der Gemeinde mit nach Hause nehmen konnten.

Zwischen Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien verriet Manfred Vogt, was die Gemeinde sich für das noch junge Jahr vorgenommen hat. So sollen in diesem und im nächsten Jahr weitere Gemeindestraßen sowie einige Fuß- und Radwege saniert werden.

Auch das Haus Rönnau steht auf der Liste für weitere Sanierungsarbeiten. Einen Termin gibt es aber nicht.

In puncto Glasfaserversorgung habe die Gemeinde ihre Arbeit gemacht, auch seien genügend Aufträge akquiriert worden, sagte Manfred Vogt. Für Erklärungen, warum es trotzdem noch nicht losgeht mit dem Breitband, gab er den Spielball weiter an Andreas Dankert. Der Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser, der in Klein Rönnau wohnt, nannte den Einstieg der amerikanischen KKR-Holding in das Glasfaser-Unternehmen als Grund für die peinlichen Verzögerungen von mehr als einem Jahr. „Die Gemeinde hat die ganze Aktion so sehr unterstützt, deshalb müssen wir jetzt unbedingt unser Wort halten.

Sobald es das Wetter erlaubt, wollen wir Bad Segeberg, die Ihlsee-Siedlung und Klein Rönnau zusammen ausbauen“, versprach Dankert.

„Die Gemeinde hat uns sehr unterstützt, wir müssen nun unbedingt Wort halten.“
Andreas Dankert, Deutsche Glasfaser

Petra Dreu

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