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Segeberg Projekte für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Lokales Segeberg Projekte für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt
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20:41 31.05.2018
Die Metallwerkstatt ist für Vincent Saal (17) eine gute Überbrückung, bis er im Spätsommer seine Ausbildung zum Mechatroniker beginnt. Quelle: Fotos: Hiltrop
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Bad Segeberg

In der Küche wird zwischen Pfannen und Schnittchen rotiert. Das Büfett ist hausgemacht – Training für die „HoGa-Gruppe“ (Hotel und Gaststätten). In der Metallwerkstatt lassen sich Vertreter von Jobcenter und Bad Segebergs Stadtverwaltung von ein paar Jugendlichen zeigen, wie die große Uhr später einmal aussehen wird, an der sie feilen und sägen. Im Garten- und Landschaftsbereich ebnen ein paar junge Männer eine Fläche, um auf ihr später einen Grill zu bauen. Kurz: Bei der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Lübeck, Zweigstelle Levo-Park, waren gestern viele der jungen Maßnahmen-Teilnehmer schwer beschäftigt.

Viel hat sich in den vergangenen neun Monaten bei der Fortbildungsakademie (FAW) im Levo-Park getan. 110 meist junge Menschen werden hier betreut. Zur Hausmesse waren Unternehmer, Vertreter von Bamf, Jobcenter und Arbeitsagentur eingeladen, um sich ein Bild davon zu machen.

Das soll auch sonst so sein, aber dieses Mal sind die Auftraggeber vorbeigekommen. Diejenigen, die die verschiedenen Angebote finanzieren oder als Netzwerkpartner dabei sind. Mit der Haus- und Jugendmesse soll gezeigt werden, wie die FAW benachteiligten Jugendlichen zur Seite steht, damit sie eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Die Betroffenen in den einzelnen Berufsfeldern präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Da ist unter anderem das Projekt „PerjuF“, Perspektive für junge Flüchtlinge, oder die „AsA“, die Assistierte Ausbildung, in der Azubis, die Probleme haben, begleitet werden. Insgesamt konzentriert sich die FAW, deren Kerngeschäft die berufliche Rehabilitation ist, am Standort Bad Segeberg auf sieben Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren. Wie für den 17-jährigen Lucas Honert, der seine Dachdeckerlehre geschmissen hatte. Bei der FAW habe er die Zeit gut genutzt. Im August startet er neu durch: „Dann beginne ich eine Ausbildung zum Fachlageristen.“

Im Juni 2015 war die FAW, eine Tochter der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft, mit zwei Mitarbeitern und einer Maßnahme in Segeberg gestartet. Man sei personell und räumlich stark gewachsen, so Heike Sonntag, stellvertretende Akademieleiterin. In Zahlen ausgedrückt: jetzt 17 Mitarbeiter und Platz auf mehr als zwei Etagen.

hil

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