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Querschnitt der Segeberger Kulturszene

Bad Segeberg Querschnitt der Segeberger Kulturszene

Neue Ausstellung im Rathaus präsentiert die Kulturstadt Bad Segeberg — schon 200 Veranstaltungen dieses Jahr.

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Mindestens eine Veranstaltung an allen 366 Tagen ist das Ziel des Projekts „Bad Segeberg kultourt“, das von Christiane Braun und Detlef Dreessen koordiniert wird. Teil davon ist auch die gestern im Rathaus eröffnete Ausstellung über die vielen Kulturschaffenden der Stadt.

Quelle: Fotos: Domann

Bad Segeberg. „Kulturell ist in Bad Segeberg nichts los“, lautet manches Vorurteil von Zugereisten. Dass das nicht stimmt, wollen jetzt Bad Segeberger Kulturschaffende und Veranstalter zeigen. Sie haben zum Kulturjahr aufgerufen, an allen 366 Tagen sollen kulturelle Veranstaltungen stattfinden. „Wir wollen die verschiedenen kulturellen Aspekte der Stadt ins öffentliche Licht rücken“, sagt Ideengeber Detlef Dreessen. So wurde die Internetplattform „Bad Segeberg kultourt“ eingerichtet. 200 Veranstaltungen sind dort bereits aufgelistet, allein im Januar gibt es 40.

Auch die Ausstellung „Kulturstadt Bad Segeberg“ gehört zu den kulturellen Aktionen. Gestern wurde sie eröffnet. Auf 28 Tafeln sind die unterschiedlichsten Kulturbereiche aufgeführt. Fotos, Kurzinfos und Zeitungsausschnitte geben einen Einblick auf die Kulturschaffenden der Stadt. Chöre und Instrumentalensembles jeglicher Musikstile sind aufgeführt ebenso wie Autoren, Vorleser und bildende Künstler. Buchhandlungen, Bücherei, VHS, Konzertring, Musikschule, Theater und Tanz sind vertreten. Und auch die Karl-May-Spiele, die Kalkberg-Konzerte und das Kindervogelschießen haben Platz auf den Tafeln gefunden. Außerdem werden in Vitrinen Exponate gezeigt: Spielzeug und Kinderporzellan des Sammlervereins und Bücher Bad Segeberger Autoren. Die Tafeln als Broschüre gibt es zum Neujahrsempfang am Sonnabend.

„Nicht jeder ist auf den Tafeln zu finden, die Ausstellung gibt nur Einblicke auf die facettenreiche Kulturstadt“, sagt Detlef Dreessen und betont, dass aus Platzgründen nicht jeder Aktive habe aufgezählt werden können und auch nicht vom jedem Fotos verfügbar gewesen seien.

Die Breite der Kulturszene zeigen und zum Mitmachen animieren wollen die Koordinatoren Detlef Dreessen und Christine Braun vom Kulturkontor. Und das scheint zu klappen. Denn beim „Kulturkaterfrühstück“ zu Neujahr sind weitere Veranstaltungen entstanden. So wird zum Beispiel Magnus Wittern am Sonntag, 10. Januar, ab 15 Uhr im neuen Café „Goldmarie“ Kaffeehausmusik spielen. Da der 13. noch leer in der Kulturdatenbank war, wird nun Akkordeonspieler Istvan Jenei ein Konzert geben. Außerdem werden Aktionen aus den Bereichen Theater, Musik, Film & Foto, Literatur und Bildende Kunst im Januar angeboten.

„Alles ist im Fluss und entwickelt sich, am Ende des Jahres werden viele Kontakte geknüpft sein“, so Detlef Dreessen. Er schätzt die Anzahl der Kulturschaffenden auf deutlich über 1000. „Bei 17000 Einwohnern ist das fast jeder Zehnte, der singt, spielt, tanzt, Bücher schreibt oder malt“, betont Dreessen.

„Ich sage Danke für diese wunderbare Idee“, betonte Christine Braun. Kultur sei das, was die Atmosphäre einer Stadt ausmache. Sie stütze und vernetze die Menschen. „Jeden Abend kann man etwas anderes machen oder selbst aktiv werden.“

Auch die übrigen Tage werden sich füllen. Vielleicht auch mit Sicht auf die ursprüngliche Definition von Kultur. Denn das lateinische Wort „Cultura“ bedeutet Ackerbau, Bearbeitung und Pflege und bezieht alles mit ein, was der Mensch gestaltet.

Weitere Informationen unter www.bad-segeberg-kultourt.de

Akkordeon-Konzert
Auch Istvan Jenei macht mit beim Kulturjahr. Seit mehr als 15 Jahren gehört der ungarische Akkordeonspieler im Winterhalbjahr zum musikalischen Stadtbild. Da der 13. Januar noch unbesetzt im Kultourt-Kalender war, hat er zugesagt, ein spezielles Programm zu spielen. Bekannte Stücke und eigene Kompositionen hat er Segeberger Straßen gewidmet. Am Kalkberg, Große Seestraße und Lindenstraße, insgesamt sind es zwölf Melodien, die er spielen wird. Ab 11 Uhr wird er in seinem Bullerbü-Häuschen vor der LN-Geschäftsstelle, Kirchstraße 45, zu hören sein. sd

Silvie Domann

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