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Segeberg Reger und Mozart erklangen in St. Marien
Lokales Segeberg Reger und Mozart erklangen in St. Marien
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20:31 21.11.2016

. „Seele vergiss sie nicht, Seele vergiss nicht die Toten.“, Mit der Altstimme von Solistin Therese Fauser und dem Gedicht von Friedrich Hebbel im Requiem von Max Rege, nahm am Sonnabend vor dem Ewigkeitssonntag ein besonderer musikalischer Abend seinen Anfang. Wenn Kirchenmusiker Andreas J. Maurer-Büntjen aus St. Marien einen Konzertsaal macht, können sich Besucher auf sakralen Ohrenschmaus im altehrwürdigen Backsteingemäuer freuen. Für die Totenmesse am vergangenen Sonnabend brachte er Reger und Mozart für einen ganz besonderen Musikgenuss musikalisch zusammen.

Wolfgang Amadeus Mozart, das musikalische Wunderkind aus dem 18. Jahrhundert, und Max Reger, ein Mann des 20. Jahrhunderts und berühmt für seine Orgelkompositionen, haben eher wenig gemeinsam. Eines jedoch einte sie: Zum Ende ihres Lebens arbeiteten beide an einer Messe für die Verstorbenen. Mozart an einem Werk, das zu seinen berühmtesten werden sollte, obwohl oder gerade weil er es nie zu Ende gebracht hat. Daran versuchten sich viele andere. Meist erfolgreich, aber in unterschiedlichen Ausgangssituationen. Dieses Mal war’s die neueste Vollendung von Robert Levin.

Zuvor erklang Reger, der eines der wenig bekannten Requiems schuf. Mauer-Büntjen:„Reger ist mein Liebling. Man braucht etwas bis man mit dem Stück warm wird. Darum ist es mir eine besonders große Freude, dass der Chor es singt.“ Der Segeberger Bachchor – mit stark ausgedünnten Reihen – hatte es nicht leicht; denn Mozarts Requiem misst dem Chor große Bedeutung zu. Doch das Zusammenspiel mit dem Segeberger Sinfonieorchester – auch hier fehlte mancher krankheitsbedingt – sowie den Profi-Solisten Therese Fauser (Alt), Sopranistin Steinun Skjenstadt, Tenor Juan Sebastián Hurtado-Ramírez und Florian Günther (Bass) gelang. Ergreifendes in d-Moll, das unter die Haut ging. hil

LN

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