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Segeberg Regio-Schau zurück auf der Rennkoppel
Lokales Segeberg Regio-Schau zurück auf der Rennkoppel
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20:25 14.09.2016
Alle zwei Jahre lockt die Regio-Schau in Bad Segeberg Tausende Besucher an. Viermal fand sie bisher auf der Rennkoppel statt. * Quelle: LN-Archiv

Die Regio-Schau 2017 ist so gut wie gesichert. Der Vertrag muss zwar noch unterschrieben werden, doch die inzwischen etablierte Leistungsschau der regionalen Wirtschaft wird nächstes Jahr nun doch zurück auf die Rennkoppel kommen. Einen Termin gibt es auch schon: Das Wochenende des 10. und 11. Juni. „Der erste Wunschtermin im Mai war bereits mit einer Reiterveranstaltung belegt“, so Veranstalter Ingo Micheel, der jetzt nur noch auf den Nutzungsvertrag der Stadt wartet, um richtig einsteigen zu können in die Planung.

„Ich sehe das auch als Annäherung an die Stadt.“Ingo Micheel, Regio- Schau-Veranstalter

Wie berichtet stand hinter der Regio-Schau 2017 lange ein großes Fragezeichen, denn der Levo-Park scheidet durch seine Nutzung als Flüchtlingsunterkunft als Veranstaltungsort aus. Improvisieren musste Micheel dort vergangenes Jahr, als plötzlich bekannt wurde, dass der Landesturnierplatz doppelt belegt worden war und die Reiter Vorrang bekamen. Den Termin für die fünfte Ausgabe der Regio-Schau hatte sich Micheel damals frühzeitig reservieren lassen, sogar schriftlich per Mail. Dann allerdings erhielt er sechs Monate vor der Messe von der Stadt die Information, dass es noch keinen Nutzungsvertrag gebe und der Platz anderweitig vergeben wurde. Das Tischtuch schien zerschnitten: Bürgermeister Dieter Schönfeld verwies seinerzeit auf die Nutzungsgebühren, die Micheel zuvor mehrere Male erlassen wurden. Deren Übernahme sei jedoch bei der Stadtvertretung weder bestätigt noch beantragt worden.

„Es ging mir nie um die Nutzungsgebühr, die hätte ich gezahlt“, sagt Micheel damals wie heute. Wie zum Beweis will er für die Regio-Schau 2017 auch die Gebühren zahlen und lobt die „angenehmen Gespräche“ in dieser Sache mit Dirk Gosch von der Stadtverwaltung. „Ich sehe das auch als Annäherung“, betont Micheel mehrfach. Leicht verwundert zeigte sich der Veranstaltungsmanager daher, als das Thema Regio-Schau auf der Tagesordnung des Kulturausschusses diese Woche auftauchte und am Ende die Stadtvertretung über die Frage abstimmen sollte, ob Micheel die Gebühren erlassen werden sollten.

„Das ist längst überholt“, stellt er klar.

Nach Rücksprache mit dem Ausschussvorsitzenden Jens Lichte wurde das Thema am Dienstag von der Tagesordnung genommen, bestätigt dieser. Er habe mit Schönfeld und der Hauptausschussvorsitzenden Ursula Michalak gesprochen. „Wir haben eine Nutzungsordnung für die Rennkoppel“, so Lichte. Da müsse die Stadtvertretung nicht zustimmen, wenn diese befolgt werde. Er sei froh, dass die Regio-Schau nun wieder auf dem Turnierplatz stattfindet: „Sie ist etwas Besonderes mit ihrer Außenwirkung für unsere Wirtschaft.“

Nadine Materne

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