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Segeberg Rekordmarke fiel in Bad Segeberg
Lokales Segeberg Rekordmarke fiel in Bad Segeberg
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23:04 05.08.2016
Der 18 Tonnen schwere DRK- Truck machte in den letzten Wochen an 18 Stationen Halt. Quelle: hfr

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zieht nach seiner Blutspendemobil-Tour durch Schleswig-Holstein und Hamburg eine positiveBilanz: An den 18 Stationen wurden insgesamt 622 Menschen zur Ader gelassen – damit wurden 311 Liter Blut für die Patientenversorgung im Norden gespendet. Das hat das DRK gestern selbst mitgeteilt.

Demnach seien insgesamt 218 Erstspender registriert worden. Die Erstspenderquote liege bei rund 35 Prozent und damit über 20 Prozent höher als dies bei regulären Blutspendeterminen des DRK in Schleswig-Holstein und Hamburg der Fall sei. Die Rekordmarke aller öffentlichen Blutspendeaktionen im Rahmen der diesjährigen Sommertour setzte mit 51 Blutspendern der Stopp auf dem Möbel- Kraft-Parkplatz in Bad Segeberg.

Am 16. Juli startete die Sommertour in Kaltenkirchen. Drei Wochen lang hatten Einheimische, Urlaubsgäste im Norden und alle Interessierten an Standorten vom Erlebniswald in Trappenkamp, über das Luv Shoppingcenter in Lübeck, Wallnau auf der Insel Fehmarn bis hin zum Förde-Park in Flensburg die Möglichkeit, das DRK mit ihrer Blutspende dabei zu unterstützen, auch in der Ferienzeit die Patientenversorgung sicherzustellen.

Ziel der Blutspende-Sommertour ist es darüber hinaus, mit dem DRK-Spendemobil eine hohe Aufmerksamkeit zu erzeugen und damit auch eine große Anzahl an Erstspendern zu gewinnen. „Wir haben von vielen Spendern sehr positives Feedback auf die Sommertour des DRK-Blutspendemobils erhalten. Die Erstspenderquote von rund 35 Prozent ist ein toller Erfolg. Wir hoffen, dass wir mit den Aktionen dieser Tour viele Menschen nachhaltig für das überlebenswichtige Thema Blutspende sensibilisieren konnten“, bilanziert Annett Smolka, Hauptabteilungsleiterin beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Soziales Engagement durch eine Blutspende sei in den Sommermonaten von besonderer Bedeutung. Auch wenn viele Menschen ihren Urlaub auswärts verbringen, müsse die regionale Versorgung von Kliniken und Arztpraxen mit Blutpräparaten gewährleistet sein.

LN

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