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Segeberg Richard-Hallmann-Schüler laufen für neuen Schulhof
Lokales Segeberg Richard-Hallmann-Schüler laufen für neuen Schulhof
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14:43 01.11.2013
Laola-Welle für die Läufer: Sportlehrer Roland Heinrich und die Waldgruppen-Kinder der Kita „Eris Arche“ feuern am Mittag die Oberstufenschüler an. Seit dem frühen Morgen sind die Richard-Hallmann-Schüler im Wald unterwegs, um Geld für die Schule zu erlaufen. Quelle: Fotos: Materne
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Für jede absolvierte 1,4 Kilometer Runde haben sie ein Gummiband gesammelt. Was jedes wert ist, hängt von ihren Sponsorenverträgen ab, die mit Eltern, Verwandten, Freunden oder auch Firmen geschlossen wurden. Das so gesammelte Geld soll für die Gestaltung des Hofes der Richard-Hallmann-Schule und zur Unterstützung von Schülern aus finanzschwachen Familien verwendet werden.

Lehrerin Christiane Gohlke trägt die Ergebnisse ihrer Klasse ein. Fünf Bänder hat Tessa (14) am Arm. 2,50 Euro bekommt sie für jedes aus der Familie. Nach und nach kommen weitere Schüler und nehmen noch ein Armband mit. „Wir rechnen mit 10 000 bis 15 000 Euro“, sagt Sportlehrer Roland Heinrich. Fast alle 750 Schüler machen mit an diesem Tag. „Im Durchschnitt hat jeder zwei Sponsoren.“

Besonders aber die jüngeren Jahrgänge seien beim Sammeln sehr eifrig. „Manche Einzelläufer erhalten pro Runde 100 Euro.“

In der Wartezeit zum Lauf der Oberstufenschüler geht unter den Lehrerkollegen ein kleiner Wettbewerb los. „Meine Klasse hat 285,50 Euro gesammelt“, sagt Klaus Wollesen über die 10 c. Darüber kann Roland Heinrich nur müde lächeln: „Ich habe über 1000.“ Seine 6 b war schon am Morgen gelaufen.

„Die Kleinen waren super motiviert“, sagt auch Schullleiterin Renate Holfter. Viele hätten sechs Runden absolviert. „Das ist ganz schön viel bei ihren kurzen Beinen.“ Sie möchte sich besonders bei den Sponsoren bedanken.

Dann ist die Oberstufe dran. „Mindestens drei, vier Runden“, ruft Gesa Lenge, Lehrerin der 11 c, den Schülern hinterher. Auch die Waldgruppe der Kita „Eris Arche“ steht am Wegrand und feuert an.

Für die Läufer gibt es eine La- Ola-Welle. Eine Stunde später wird wieder gezählt. „Wie viel hast du?“, wird Trine Petersen gefragt. „Fünf Runden. Mein Vater hat gesagt, ich muss mindestens vier laufen, sonst zahlt er nicht.“ Ziel erfüllt, wieder 25 Euro für die Spendensumme. Spitzenreiter auf der Strecke war am Ende aber Reinhold Wagner aus der 11 a. Zehn Runden hat er angekündigt, zehn hat er geschafft. „Ich hab das als Trainingseinheit genutzt“, sagt er. Gespendet hat er von seinem eigenen Geld: 1,50 Euro pro Runde. Wie hoch die Endsumme ausfällt, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Die Schüler müssen jetzt erst das Geld bei ihren Sponsoren einsammeln.

Nadine Materne

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