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Segeberg Riesenschnauzer mit Riesentalent
Lokales Segeberg Riesenschnauzer mit Riesentalent
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14:36 15.09.2016
Anni Warfen ist stolz auf ihren Riesenschnauzer „Eine Eule vom alten Kamp“. Quelle: Petra Dreu
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Weede-Söhren

„Eine Eule vom alten Kamp“ heißt die Riesenschnauzerhündin aus Söhren, die ihrer Hundeführerin Anni Warfen kaum von der Seite weicht. Vor Kurzem hat die Hundedame unter Beweis gestellt, dass nicht nur ihr Name außergewöhnlich ist, sondern dass sie auch zu den Besten ihrer Rasse gehört. Im sächsischen Kamenz erreichte sie bei der Deutschen Meisterschaft der Riesenschnauzer von 26 Teilnehmern den dritten Platz.

Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst heißen die Disziplinen der Vielseitigkeit. Dass die Hundedame aus Söhren alle drei Kategorien beherrscht, hatte sie bereits im April bei der Landesmeisterschaft gezeigt, bei der sie sich gegen sechs weitere Teilnehmer durchgesetzt und damit für die Deutsche Meisterschaft durchgesetzt hatte. Auch in Kamenz glänzte die fünfjährige Hündin, die immerhin 282 von 300 möglichen Punkten erhielt und ihr somit die Wertungsnote „sehr gut“ sicher war.

Mit 96 von 100 Punkten sei die Unterordnung, bei der „Eine Eule“ zeigen musste, dass sie auch ohne Leine perfekt auf ihre Hundeführerin hört, die Beste der ganzen Veranstaltung gewesen, freut sich Anni Warfen, die in Söhren eine Hundeschule betreibt. Königsdisziplin sei der Schutzdienst. In dieser Prüfung müssen die Hunde einen „bösen Buben“ stellen, sich ihm gegenüber unerschrocken zeigen und sich dabei gleichzeitig vom Hundeführer lenken lassen. „Eine Eule“ schaffte auch diese Disziplin mit Bravour. Anni Warfen: „Sie ist die Prüfung ihres Lebens im Vielseitigkeitssport gelaufen.“ Was für Eigenschaften ein Hund für die Vielseitigkeit mitbringen muss, fasst Anni Warfens Trainingspartner Martin Lübbers zusammen: „Hunde sind Leistungssportler. Dafür müssen sie selbstbewusst und selbstsicher sein und über hohe Triebveranlagungen verfügen. Und vor allem müssen sie belastbar sein.“

pd

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