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Segeberg Rock und Soul im Sozialkaufhaus
Lokales Segeberg Rock und Soul im Sozialkaufhaus
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22:31 04.11.2013
Seit fünf Jahren gibt es die „Mountain Soul Unit“. Die Gruppe hat sich unter der Leitung von Jan Simowitsch zu einer Bigband mit 25 Musikern entwickelt, die auch Auftritte vor großem Publikum (Evangelische Kirchentag 2013 in Hamburg) nicht scheut. Quelle: Fotos: Domann
Bad Segeberg

Geburtstagsfeier und Abschied in einem; zwischen Möbeln, Maschinen und Geschirr des Bad Segeberger Sozialkaufhauses fand am Sonnabend ein Konzert des Musikberges statt. Junge Menschen vom Bad Segeberger Glindenberg zwischen zwölf und 24 Jahren feierten das fünfjährige Bestehen der Bigband „Mountain Soul Unit“ und gleichzeitig den Abschied von drei Musikern, die nun zum Studium die Stadt verlassen.

350 Besucher hatten sich auf Stühlen, Sesseln und Sofas häuslich niedergelassen und erlebten einen besonderen Musikabend. Ausgezeichnet war auch die Lichtführung, die die Bühne in interessante Farbverläufe tauchte. „Wir freuen uns, dass das Konzert ausverkauft ist“, sagte Standortleiterin Marion Borsch und begrüßte die Gäste. Das tat auch Konzertleiter und Kirchenmusiker Jan Simowitsch, außerdem dankte er Marion Borsch und ihrem Team für die Möbelräumaktion, die so ein bequemes Sitzen ermöglicht hätten.

Vier verschiedene Musikgruppierungen zeigten unterschiedliche Stilrichtungen. So hat sich zum Beispiel extra für dieses Konzert die Gruppe „Paulen ahoi“ gebildet. „Seit zwei Monaten wird geprobt“, sagte Simowitsch und fügte hinzu, dass das Konzert nicht nur musizierende junge Leute zusammenbringe, sondern auch ein sinnvolles, pädagogisches Projekt mit einem guten Abschluss sei. Für Rock-Cover hatten sich die jungen Leute entschieden. Lieder zum Träumen wie „Dreamer“, aber auch ältere Songs wie „Like the way I do“ von Melissa Etheridge waren zu hören. Gleichaltrige Fans der jungen Musiker klatschten, kreischten und pfiffen. Doch auch die ältere Generation ließ sich von den rockigen Rhythmen mitreißen. Ruhiger ging es beim Duo „Glen und Michelle“ zu, die sich Songwriter-Folk verschrieben haben. Von „Joy und Band“ gab es auch eigene Kompositionen zu hören. „Ein Satz zum nächsten Lied, es hat keinen Sinn“ sagte Sängerin Joy Bogat und erklärte, dass es etwas mit dem Satz an britischen U-Bahnen „Mind the gap“ (Sicherheitshinweis „achten Sie auf die Lücke“, Anm. d. Red.) zu tun habe. Nach der Pause gehörte der Konzertsaal der „Soul Mountain Unit“. „Ganz schick, es darf auch schick getanzt werden“, hatte Simowitsch die 25-köpfige Bigband angekündigt. Schwarz gekleidet traten die jungen Leute auf, spielten vor allem Soul-Klassiker und begeisterten die Zuschauer mit ihrer Bühnenshow. Kleine Abschiedgeschenke gab es für die Bandmitglieder Mogens Busch, Vincent Dolinsek und Nicolas Dreessen.

Öffnungszeiten montags, dienstags, mittwochs, freitags jeweils von 8.30 bis 15.30 Uhr, donnerstags 8.30 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags geschlossen.

Silvie Domann

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