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Segeberg Rollende Geschichte aus zwei Jahrhunderten
Lokales Segeberg Rollende Geschichte aus zwei Jahrhunderten
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20:14 26.06.2017

EMW ist kein Schreibfehler, die „Eisenacher Motorenwerke“ sind tatsächlich eng mit den Bayrischen, BMW, verbunden, wie man am Logo unschwer erkennt. Als Fahrzeugfabrik Eisenach wurden sie 1896 gegründet, rund 30 Jahre später von BMW übernommen, aber nach dem Zweiten Weltkrieg war für die Bayern Schluss in Eisenach. Das Werk wurde verstaatlicht und umbenannt.

Nikolaus Dürkopp, Nähmaschinen-Konstrukteur und -mechaniker, gründete seine Firma 1867, war der erste, der später Fahrräder in Serie produzierte. Autos, Kugellager und Anlagen folgten. Heute gehört die Dürkopp Adler AG mehrheitlich der chinesischen SGSB-Gruppe.

MZ, die „ Motorradwerke Zschopau“, begannen als Armaturenfabrik „Rasmussen & Ernst“ des dänischen Ingenieurs Jörgen Skafte Rasmussen. In Kriegszeiten wurde für die Rüstung produziert und es wurden (erfolglos) Dampfkraftwagen (DKW), später erfolgreich Motorräder und Kleinwagen hergestellt. 1952 wurde MZ das VEB Motorradwerk Zschopau. Im Dezember 1991 meldete das Unternehmen Konkurs an.

Simson, zuvor Stahlhammer, an dem die jüdischen Brüder Moses und Löb Simson Anteile hatten, wurde 1856 von ihnen übernommen. Sie bauten später unter anderem Fahrräder, Autos, Waffen und Kinderwagen. Die Nazis zwangen die Unternehmens-Nachfolger, zwei Söhne, auf das Werk zu verzichten. Die Familie Simson flüchtete 1936 in die USA. Zu DDR-Zeiten war Simson ein bedeutender Zweiradbauer.

NSU steht für Nekarsulm. Dorthin hatten Heinrich Stoll und Christian Schmidt ihre 1873 gegründete Strickmaschinenfabrik 1880 verlegt. Später wurden Autos, Fahr- und Motorräder gebaut. hil

LN

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