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Segeberg Rosi Lehmkuhl sagt Tschüs
Lokales Segeberg Rosi Lehmkuhl sagt Tschüs
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10:51 22.07.2016
Die Schüler werden die beliebte Sekretärin vermissen: Zum Ruhestand gab es ür Rosi Lehmkuhl liebe Worte und Geschenke. Quelle: Domann

 Die Klassensprecher der etwa 20 Klassen überreichten ihre Gaben: Bücher, die Rosi Lehmkuhl in weiser Voraussicht auf eine Liste geschrieben hatte. Damit jeder der Schüler in Erinnerung bleibt, hatten alle in einem Buch unterschrieben. Gerührt nahm die beliebte Sekretärin die Geschenke entgegen und griff hin und wieder zu einem Taschentuch, das ihr ihre Freundin, Hilde Albers, reichte.

„Frau Lehmkuhl wird uns fehlen“, betonte Pachaly. Sie sei immer zuverlässig und freundlich gewesen und sachlich bei kritischen Telefonaten. Besonders beeindruckt habe ihn ihr Namensgedächtnis, sie kenne die Namen aller Schüler und könne sie den Klassen und Lehrern zuordnen, auch noch nach vier Jahren. „Sie hat immer den Überblick, was in der Schule läuft“, so der Rektor. Und so hat sie in den vergangenen Wochen die zukünftige Sekretärin Svenja Möller eingearbeitet.

„Das Glück hatte ich nicht, ich habe zum 1. Januar 1997 angefangen, da war meine Vorgängerin schon weg“, erzählt Rosi Lehmkuhl. Sie hat Reno-Gehilfin gelernt und anschließend einige Jahre als Sekretärin in der Geschäftsführung zweier Wahlstedter Firmen gearbeitet. Danach in der Schulungsabteilung bei Grundfos.

„Ich wollte noch einmal wechseln, eigentlich Schwesternschülerin lernen, doch damals wurde kein Kursus angeboten. Da kam die Stellenanzeige der Schule zur rechten Zeit“, erinnert sich die mehrfache Mutter. Sie habe null Ahnung vom Schulablauf gehabt, doch sich schnell eingearbeitet. Positiv sei die Umstellung auf den PC gewesen, so sei die Arbeit doch vereinfacht worden. Die Wünsche von Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern zu erfüllen, ist ihre Hauptaufgabe gewesen. „Der Kontakt mit Menschen ist mir sehr wichtig, mit hat die Mischung hier in der Schule gefallen.“

Doch auch Trostspenden und Mut machen gehörten zu ihrem Alltag. „Ein Stück Schokolade für geschaffte Lehrer, ich hatte immer eine Dose stehen.“

Da ihr Mann Rainer bereits drei Jahre im Ruhestand ist, will sie nun endlich mehr gemeinsame Zeit mit ihm verbringen, vor allem am Weißenhäuser Strand. Denn dort ist ihr Mann in den Sommermonaten vom DLRG aus tätig. Außerdem hat sie Enkel, Zwillinge, bei denen sie nun aushelfen will.

 sd

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