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Segeberg Runderneuerung und Wachwechsel im Haus Rönnau
Lokales Segeberg Runderneuerung und Wachwechsel im Haus Rönnau
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22:14 13.05.2016
Die neue und die alte Pächterin: Hiltraud Bonke (links) wird nach den Umbauarbeiten die Gastronomie von Annemarie Friz übernehmen.

Die gastronomische Versorgung im Haus Rönnau ist gesichert: 26 Jahre hat Annemarie Friz (67) Besucher und Sportler mit einem kühlen Bier oder duftendem Kaffee versorgt. Nach den umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten wird sie das Zepter an Hiltraud Bonke (58) übergeben.

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Gemeinde investiert 700000 Euro in Solaranlage, Heizung, Dach, Küche und Anbau.

Bereits vor zwei Jahren hatte Annemarie Friz, die die Bewirtung im Haus Rönnau über Jahrzehnte mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann übernommen hatte, den Wunsch geäußert, in den Ruhestand zu gehen. Wegen der geplanten Sanierung des Hauses jedoch, die eigentlich schon längst abgeschlossen sein sollte, hat sie durchgehalten und will nun bis zum Ende der Bauarbeiten im September die Stellung halten.

Ihre Nachfolgerin Hiltraud Bonke (58) wurde auf der Insel Rügen geboren und hat 20 Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Vor sieben Jahren verschlug es sie nach Klein Rönnau, um mit ihrem Lebenspartner Wilfried Stuff eine Zimmervermietung zu leiten. Das Haus Rönnau will sie nicht nur während Sportveranstaltungen und Sitzungen der Gemeinde öffnen, sie plant auch feste Öffnungszeiten am Wochenende mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein. Für Familienfeiern bietet sie zudem einen Rundum-Service, eventuell sogar mit Party-Service.

Eingebunden ist Hiltraud Bonke bereits jetzt. „Die Auswahl der Küche, die im Zuge der Sanierung vergrößert wird, soll nicht über ihren Kopf hinweg geschehen“, sagt Bürgermeister Dietrich Herms, der froh ist, dass die lange geplante Sanierung endlich losgeht. 700000 Euro nimmt die Gemeinde dafür in die Hand. „Das hört sich viel an, aber man muss dabei bedenken, dass über 40 Jahre hinweg so gut wie nichts in das Haus Rönnau investiert wurde“, so Herms, der sich zusammen mit seinem Stellvertreter Manfred Vogt bei Architektin Ilka Weinreich über den geplanten Ablauf der Arbeiten informierte.

Für diese hat sich das Architekturbüro BAS einen sportlichen Zeitrahmen gesteckt. Beginnen sollen die Arbeiten am 1. August, bereits im September soll alles fertig sein. Der Baubeginn am 1. August hat seinen Grund. „Zuerst werden die Eternit-Platten vom Dach entfernt und entsorgt. Da sie asbesthaltig sind, können wir das nur durchführen, wenn der Kindergarten Ferien hat“, erläutert der Bürgermeister. Das Dach wird nicht nur erneuert, sondern zudem mit einer Solaranlage versehen, die die komplette Warmwasserversorgung für das Haus Rönnau einschließlich Duschen und Umkleiden übernimmt, die ebenfalls von den Leitungen bis hin zum Kleiderhaken erneuert werden.

Auch die Heizungsanlage hat ausgedient und wird durch eine neue Anlage ersetzt. Der Geräteraum wird um fünf Meter Richtung Sportplatz erweitert, der Windfang mit der Garderobe soll ebenfalls mehr Platz bekommen. Zum Schluss folgt der Vorhof, der mit einer neuen Gestaltung zum Verweilen im Freien einladen soll.

Petra Dreu

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