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S-Bahn nicht vor dem Ausbau A 7

Kaltenkirchen S-Bahn nicht vor dem Ausbau A 7

Sowohl Hamburg als auch Schleswig-Holstein gehen davon aus, dass eine S-Bahn/AKN zwischen Kaltenkirchen und Hamburg nicht vor 2020 zu erwarten ist.

Kaltenkirchen. Sowohl Hamburg als auch Schleswig-Holstein gehen davon aus, dass eine S-Bahn/AKN zwischen Kaltenkirchen und Hamburg nicht vor 2020 zu erwarten ist. Das haben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig und der Hamburger Staatsrat Andreas Rieckhof Bürgermeister Hanno Krause schriftlich mitgeteilt, so Krause in einer Erklärung.

Nach eigenen Angaben habe er gegenüber den Verantwortlichen von Hamburg und Schleswig-Holstein schriftlich sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass es den beiden Länderchefs im Rahmen der Verkehrsplanung des Bundes nicht gelungen sei, die S-Bahn nach Kaltenkirchen nicht schon vor dem Ausbau der A 7 zu verwirklichen. Für ihn sei es „nicht nachvollziehbar, dass die angekündigte Kosten-Nutzen-Analyse zum endgültigen zweispurigen Ausbau der Strecke und zur Elektrifizierung viel zu lange auf sich warten lässt“. Dadurch komme das Projekt S-Bahn AKN nicht weiter.

Sowohl Hamburg als auch Schleswig-Holstein hätten in ihren Schreiben darauf hingewiesen, dass es wichtig sei, zunächst eine gesicherte Grundlage zur Berechnung der standardisierten Bewertung zu schaffen. Es müssten zunächst verschiedene Varianten durchkalkuliert werden. Hinzu komme aber auch, dass die Fördermittel des Bundes nach dem GVFG-Programm (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) für einen möglichen Ausbau der AKN nur dann gezahlt würden, wenn die beantragte Maßnahme bis 2019 umgesetzt werden könne. Die Betrachtung mehrerer Varianten sei für die Einbindung der Maßnahme in das komplexe S-Bahn-System der Stadt Hamburg erforderlich. Aus sachlichen und zeitlichen Gründen sei eine mögliche Inbetriebnahme vor 2020 daher nicht möglich.

„Die Menschen unserer Region, aber auch die Unternehmen für ihre Pendlerarbeitskräfte benötigen dringend den Ausbau der AKN, und ich hoffe, dass der Bund die besondere Bedeutung des Projektes mit der Zusage zu den notwendigen Fördermitteln bestätigt. Aber auch ohne Förderung bleibt es bei der Notwendigkeit und somit bei der Aufrechterhaltung der Forderung zur Durchführung der Maßnahme. Diese werden wir auch dem Bund so mitteilen“, so Hanno Krause abschließend. spr

LN

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