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Segeberg SPD-Kandidat aus der Region für den Bundestag?
Lokales Segeberg SPD-Kandidat aus der Region für den Bundestag?
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21:18 04.05.2016

Das Rennen um die Nachfolge von Franz Thönnes ist eröffnet. Nachdem der langjährige Segeberger SPD-Bundestagsabgeordnete sich nicht erneut um ein Mandat bei der nächsten Bundestagswahl bewerben will (die LN berichteten), suchen die beiden SPD-Kreisverbände in Stormarn und Segeberg jetzt nach einem neuen Kandidaten oder einer Kandidatin.

Franz Thönnes. Quelle: hfr

Sicher ist, dass am 2. November während einer Wahlkreisversammlung die Delegierten diese Personalie klären und den Direktkandidaten für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte nominieren müssen. Nach den Worten von Stormarns Parteichefin Susanne Danhier ist das Rennen zurzeit noch völlig offen: „Bisher hat sich noch niemand gemeldet. Grundsätzlich halte ich es aber für besser, wenn der Bewerber schon aus dem Wahlkreis kommt.“ Es gebe in der Region durchaus geeignete und qualifizierte Kandidaten — unter anderem auch unter den Abgeordneten aus den beiden Kreistagen. Susanne Danhier wies darauf hin, dass sie die Suche nach einem Thönnes-Nachfolger auch mit dem Segeberger SPD-Kreisvorsitzenden Stefan Weber beraten werde.

Auch für sie selbst, so die Stormarner Parteivorsitzende, sei die Entscheidung von Franz Thönnes, im Herbst kommenden Jahres nicht wieder für den Bundestag kandidieren zu wollen, überraschend gewesen. „Alle sind davon ausgegangen, dass er noch einmal antreten will. Und er wäre sicherlich auch nominiert worden.“

Der 61-jährige Thönnes, der im stormarnischen Ammersbek lebt, beendet nach insgesamt 23 Jahren als Bundestagsabgeordneter seine politische Laufbahn. Susanne Danhier wird sich unterdessen nicht um die Kandidatur für das Hauptstadt-Parlament bewerben: „Ich möchte in den Landtag.“ Das neue schleswig-holsteinische Parlament wird im Frühjahr 2017 gewählt, der Bundestag im Herbst 2017.

Von mt

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