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Segeberg Wehrmann: BBS-Vorstoß bringt nur Verzögerungen
Lokales Segeberg Wehrmann: BBS-Vorstoß bringt nur Verzögerungen
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19:14 23.01.2019
Dirk Wehrmann ist strikt gegen den Antrag zum neuen Feuerwehrhaus eine Arbeitsgruppe einzurichten. Quelle: LN-Archiv
Bad Segeberg

Der Konflikt für die Hauptausschusssitzung am Donnerstag, 24. Januar, ab 18.30 Uhr im Bad Segeberger Rathaus ist vorprogrammiert. Die Wählergemeinschaft BBS fordert, wie in den Lübecker Nachrichten berichtet, eine Arbeitsgruppe zur Kontrolle der Planungen für das Feuerwehrhaus-Vorhaben der Stadt. Bürgermeister Dieter Schönfeld (SPD) und Amtsleiter Carsten Schleicher sind strikt dagegen, haben sich in einer schriftlichen Stellungnahme zum BBS schon eindeutig und strikt wie selten dagegen geäußert. Der Status einer derartigen Arbeitsgruppe sei fraglich. Auch die SPD sieht eine derartige Arbeitsgruppe „als nicht notwendig“ an. Fraktionsvorsitzender Dirk Wehrmann stellte auf LN-Nachfrage klar, dass die derzeitige Planung zum Feuerwehranbau in enger Abstimmung mit der Feuerwehr-Unfallkasse erfolgt seien. „Das was der BBS plant, ist nur eine Verzögerung, die zu keinem Ziel führt.“

Da der Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus Bad Segebergs für die Stadt ein finanzieller Kraftakt wird, möchte der BBS die Kosten überprüfen. Im Gespräch sind derzeit 16 Millionen Euro, die das Vorhaben mit Ausstattung kosten würde. Die beantragte Arbeitsgruppe soll aus jeweils drei Vertretern der Feuerwehr, der Verwaltung und der Fraktionen zusammengesetzt sein.

Doch Wehrmann sieht diesen Antrag als Ausdruck des „Misstrauens gegenüber unserem Wehrführer und der Stadtverwaltung“. Der BBS wolle alles bis ins Kleinste bestimmen, alles müsse bei ihm über den Tisch laufen. Wehrmann: „Welche Art von Wasserhähnen nun in der Feuerwehrwache eingebaut werden, das ist nicht unsere Aufgabe das zu prüfen.“ Und weiter meinte Wehrmann wörtlich: „Ich werde nicht mit Wehrführer Mark Zielinski zum Obi-Baumarkt rennen und dort Wasserhähne aussuchen.“ Das sei nicht Aufgabe der Politik. Die habe die Leitlinie und Gesamtausrichtung zu bestimmen.

Auch der von dem BBS kritisierte Versammlungsraum sei von der Unfallkasse in dieser Größe vorgeschrieben. Das generelle Misstrauen des BBS passe in das Bild, bringe aber nichts. „Wir werden den BBS-Vorstoß eins zu eins ablehnen“, kündigte Wehrmann an.

Wolfgang Glombik

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