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Segeberg SPD verteilt heute „Dieter to go“-Tüten
Lokales Segeberg SPD verteilt heute „Dieter to go“-Tüten
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22:19 19.12.2014
Die SPD setzt auf Dieter Schönfeld und eine weitere Amtszeit: Joachim Wilken-Kebeck (l.) und Dirk Wehrmann verteilen Tüten. Quelle: Glombik
Bad Segeberg

Los geht‘s: Am heutigen Sonnabend ab 9.30 Uhr startet die SPD auf dem Bad Segeberger Marktplatz mit Glühwein und Päckchen den Wahlkampf für den bisher einzigen Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Bad Segeberg, Amtsinhaber Dieter Schönfeld. Dazu waren die Sozis fleißig wie die Wichtel und haben an die 500 Weihnachtstütchen mit dem Foto ihres Kandidaten gepackt.

Es sei ein „Dieter to go“, gefüllt mit Nüssen, Apfel, Schokolade und nicht zuletzt einer roten Kerze, stellten jetzt SPD-Fraktionsvorsitzender Jochim Wilken-Kebeck und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dirk Wehrmann die Aktion vor.

Gut für die Sache wäre es ja schon, wenn sich doch noch ein weiterer Kandidat für das Amt auf den letzten Drücker melden würde, damit hätte die SPD überhaupt kein Problem, versicherte Wilken-Kebeck gegenüber den LN. Am 12. Januar endet die Meldefrist. Es sei schon „eine Farce“, wenn am Sonntag, 1. März, nur Schönfeld zur Wahl stehe. Aber die Sozialdemokraten werden sich für ihren Dieter Schönfeld so reinhängen, als wenn es einen Gegenkandidaten gebe, sagte Willken-Kebeck.

So wollen sie 120 bis 140 Plakate aufhängen, um die Menschen an die Wahlurnen zu bewegen. Für die SPD sei Schönfeld der beste Kandidat für die Stadt. Wenn der Fraktionsvorsitzende anfängt, über die Verdienste des SPD-Mitglieds in seiner bisherigen Amtszeit zu berichten, ist die Bezeichnung „Super-Dieter“ schon fast untertrieben. Ob nun der von ihm betriebene Ausbau der Schulen, die Sanierung der städtischen Finanzen, die Rückabwicklung der Mittelzentrumsholding und der — aus Sicht der SPD — Heilung zahlreicher Fehler aus der Ära seiner Amtsvorgänger. „Er hat das clever und diplomatisch gemacht“, bilanziert Wilken-Kebeck. Auch eine derartige Harmonie wie jetzt im Rathaus zwischen den Parteien habe es früher nicht gegeben. Angesichts dessen, „was er alles für die Stadt bewegt hat“

sei man heilfroh, dass Schönfeld damals denkbar knapp gegen Monika Oestreich in das Bürgermeisteramt gewählt worden sei und erhoffe sich nun noch mehr Wirkung durch Schönfeld.

Da zieht sich die SPD sogar das Büßergewand über. In der einzigen wichtige Frage, wo die Genossen und SPD-Mann Schönfeld überkreuz lagen, ob eine hochverschuldete Stadt eine neue Seepromenade bauen könne, „sind wir heute über den eigenen Sinneswandel ganz froh“, bekannte Wilken-Kebeck. Mehrfach hatte die SPD gegen das Zwei-Millionen-Euro-Projekt gestimmt bis sie es schließlich doch mittrug.

Schönfeld genieße „breite Akzeptanz bei den Fraktionen in der Stadtvertretung“. Dazu sei er landesweit wohl der bekannteste Bürgermeister einer Kleinstadt und haben Drähte zur Landespolitik. In der kommenden Amtszeit sollte nach den Vorstellungen der SPD die Bürgerbeteiligung verstärkt werden. „Über Projekte wollen wir die Bürger zur Mitarbeit bewegen“, erklärte Dirk Wehrmann. Die Einwohnerversammlungen seien extrem mäßig besucht. Wehrmann: „Die Leute kommen nur, wenn die Überschriften stimmen.“ Ein anderes wichtiges Thema kommender Jahre sei auch die Erweiterung der Wohngebiete Richtung Osten.

wgl

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