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Segeberg Schackendorf: Grünes Licht fürs Hundehotel
Lokales Segeberg Schackendorf: Grünes Licht fürs Hundehotel
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22:28 30.10.2013
Einstimmig votierten die Schackendorfer Gemeindevertreter dafür, für das Hundehotel Änderungen im B- und F-Plan voranzutreiben. Quelle: pd
Schackendorf

Für Detlef Kuhnke (CDU) war es am Montag seine erste „richtige" Sitzung, die er als neuer Bürgermeister von Schackendorf leitete. Der Winterdienst wurde zum Unmut der Wählergemeinschaft Schackendorf (WGS) zwar erst am Sitzungsabend auf die Tagesordnung genommen, aber dann wurden die meisten Beschlüsse doch in Einigkeit gefasst.

Voranbringen wollen die Kommunalpolitiker die Änderung des Flächennutzungs- und des Bebauungsplanes, um das Hundehotel auf dem ehemaligen Tiergnadenhof voranzubringen (die LN berichteten). Die ursprünglich angedachte zusätzliche Nutzung des Geländes durch den Arbeiter Samariter Bund (ASB) sowie eine Nebennutzung mit Therapie- und Sportpferden ist dabei vom Tisch. Der Gebäudebestand soll bestehen bleiben, zwei jeweils 200 Quadratmeter große Baufenster bieten zudem die Möglichkeit, Container für Büro-, Schulungs- und Unterkunftsräume aufzustellen. Die Zuwegung zu dem Hundehotel erfolgt über den Heidkoppelweg und die K 61.

Absichern muss die Gemeinde das Hanggrundstück am Feuerwehrhaus. Hier wurde bereits das Nachbargrundstück unterspült. Das Problem soll jetzt durch eine Fachfirma beseitigt werden, die einen Ablauf für Regenwasser schaffen und den Hang zudem mit Bodendecker bepflanzen soll.

Während immer mehr Gemeinden mit klammen Kassen auf das Ehrenamt setzen, geht die WGS einen anderen Weg: Beim jüngsten „Blitzer-Marathon" war Schackendorf leer ausgegangen, weil der Polizei keine verlässlichen Daten und Fakten vorgelegen haben, hatte Alexander Scheffler in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister in Erfahrung gebracht. Deshalb wären vermehrte Auswertungen durch das Geschwindigkeitsmessgerät nicht verkehrt. Dieses steht in der Regel am Dorfplatz, kann aber auch an anderen Stellen im Ort aufgestellt werden. Betreut wurde es bislang ehrenamtlich von Werner Studt und Reinhard Nass. „Wir wissen, dass die Betreuung des Messgerätes und zusätzliche Auswertungen kein unerheblicher Zeitaufwand sind. Für die Auswertungen muss das Gerät zudem an einen eigenen PC angeschlossen werden. Dass das immer ehrenamtlich gemacht wird, kann man nicht verlangen“, sagte Angelika Aust (WBS). Mit den bisherigen Betreuern sei darüber nicht gesprochen worden, die Anregung der WGS verwiesen die Gemeindevertreter zur weiteren Klärung an den Kultur- und Umwelt-Ausschuss.

Schackendorf und seine Bäume
Auf der einen Seite hat die Gemeinde Glück, auf der anderen Pech. Und manchmal muss man nur lange genug warten, dann erledigen sich Sachen von selbst. Wie jetzt bei einer Birke am Bushaltehäuschen. Sie sollte von einem Fachunternehmen gefällt werden. Die Arbeit hatte nun Sturmtief Christian übernommen. Vollendet wurde die Fällaktion am Montag von Feuerwehr-Bereichsführer Heinz-Jörg Plewka und seinen Männer. Auf der Fällliste stehen jetzt nur noch ein Ahorn am Sportplatz, der die Kanalisation beschädigt und eine Tanne, die das Pflaster nach oben drückt.

Eine Linde wollen die Schackendorfer auf dem großen Rondell am Wanderweg sehen. In den Randbereichen soll Bergahorn gepflanzt werden und heimische Sträucher das grüne Bild vervollständigen.

Gleichzeitig muss die Gemeinde in den sauren Apfel beißen und drei „abhanden" gekommene Bäume in den Straßen Wurth und Eichhorst ersetzen. In welchen Garten sich die Bäume „verirrt" haben, konnte leider nicht ermittelt werden. pd

pd

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