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Segeberg Schmalensee verkauft letztes Baugrundstück
Lokales Segeberg Schmalensee verkauft letztes Baugrundstück
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21:22 09.12.2015
Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke. * Quelle: pd

Das letzte Grundstück im Schmalenseer Baugebiet „Op-n Barg“ mit sieben Plätzen ist weg, die Gemeindevertretung stimmte dem Verkauf am Dienstag zu, berichtet Bürgermeister Sönke Siebke. „Darüber sind wir ganz froh.“ Bis 2025 dürfe die Gemeinde noch um etwa zehn Wohneinheiten wachsen. „Wir haben jetzt eine Umfrage gestartet zwecks Lückenbebauung“, so Siebke. Bis Ende des Monats warte man auf Rückmeldungen aus dem Dorf, ob Eigentümer von freien Flächen überhaupt bereit sind, diese zu verkaufen. Danach werde geklärt, ob ein Baulückenkataster aufgestellt werden muss — die Voraussetzung für weitere Bebauung.

Die Hundesteuer wurde angehoben. Der erste Hund kostet in Schmalensee nun 70 statt vorher 50 Euro, der zweite 90 statt 60 Euro, jeder weitere Vierbeiner 100 Euro Steuern. Hunde, die als gefährlich aufgefallen sind, kosten 400 Euro.

Auch der Haushalt 2016 wurde verabschiedet. Die Gemeinde geht von einem Fehlbetrag von 108100 Euro aus bei Gesamterträgen von 641600 Euro und Ausgaben von 749700 Euro. „Bis Ende 2015 werden wir wohl noch schuldenfrei sein“, so Siebke. Das werde sich aber nächstes Jahr ändern. Bei den investiven Maßnahmen, für die 60900 Euro veranschlagt werden, leistet sich die Gemeinde keinen Luxus. Mit 15000 Euro ist die notwendige Erneuerung der Vakuumpumpstation die teuerste Maßnahme. Dazu kommen Anschaffungen für die Feuerwehr und kleinere Maßnahmen in der Kinderspielstube.

Die kindergartenähnliche Einrichtung, die bisher an drei Tagen pro Woche geöffnet ist, wird eines der Themen der AG zur Zukunftswerkstatt sein und die Frage, ob ihr Betrieb ausgeweitet wird, berichtet Siebke. 36 Kinder stünden bei der kirchlichen Kita in Bornhöved auf der Warteliste, sodass selbst die Regel nicht mehr eingehalten werden könne, Geschwisterkinder auf jeden Fall aufzunehmen. Auch Schmalenseer Kinder seien betroffen. Konkrete Pläne zur Erweiterung der Kinderspielstube gebe es aber bisher nicht, betonte Siebke. Im Januar treffe sich die AG, um die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt zu sondieren und die Themen zur weiteren Behandlung in den Ausschussen aufzuarbeiten.

nam

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