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Segeberg Schmalfeld klagt gegen die A-20-Trasse
Lokales Segeberg Schmalfeld klagt gegen die A-20-Trasse
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20:38 16.08.2017

Von den 13 Schmalfelder Gemeindevertretern waren bei ihrer jüngsten Sitzung urlaubsbedingt nur zehn anwesend. Und von diesen stimmten acht dafür, gegen die vorgesehene Trassenführung der A 20 zwischen Wittenborn und A 7 zu klagen. „Unsere Bedenken richten sich vor allem gegen die vorgesehene Querung des Schmalfelder Moores“, sagte Bürgermeister Klaus Gerdes. Wie die Chancen einer solchen Klage einzuschätzen seien, vermochte der Bürgermeister nicht zu sagen: „Zunächst einmal muss unser Anwalt prüfen, ob die Klage überhaupt noch rechtzeitig kommt.“

Da es in Kiel Signale von Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) gebe, auf die Gegner der jetzigen Planung zuzugehen, hofft Bürgermeister Gerdes, dass in Sachen Trassenführung das letzte Wort noch nicht gesprochen sei. Genau deshalb halten sich offenbar zurzeit die Umwelt- und Naturschutzverbände mit Stellungnahmen zurück. Sie befürworten – ebenso wie die Schmalfelder – einen vierspurigen Ausbau der bereits vorhandenen B 205.

Für Verwirrung bei einigen LN-Lesern hatten im Vorbericht die Prozentzahlen gesorgt, die Initiativen-Sprecher Jochen Bettaque nannte, um die Differenz zwischen Verkehrsschätzung und Verkehrszählung auf einigen Straßen – mit und ohne A-20-Bau – zu verdeutlichen. Bettaque hatte nach eigenen Angaben falsche Ausgangszahlen für seine Berechnungen benutzt. Tatsächlich beträgt die Differenz zum Beispiel auf der B 206 westlich von Wittenborn ohne die A 20 zwischen Verkehrsschätzung (13200 Fahrzeuge) und tatsächlicher Verkehrszählung (8300 Fahrzeuge) „nur“ 37 Prozent.

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LN

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