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Schönheitskur für Bad Segebergs Südstadtpark

Bad Segeberg Schönheitskur für Bad Segebergs Südstadtpark

Dank des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt scheint Bad Segebergs Südstadtparkdemnächst in neuem Glanz. Am Donnerstag haben die Bauarbeiten begonnen, bei denen 430000 Euro in das Kleinod gesteckt werden. Im November sollen die Bauarbeiten beendet sein.

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Der Belag des Basketballplatzes, der früher sogar als Rollschuhbahn genutzt wurde, ist bereits entfernt worden. Der Platz erhält einen neuen Belag, der multiffunktionell genutzt werden kann.

Quelle: Fotos: Petra Dreu (2)

Bad Segeberg. Der Südstadtpark in Bad Segeberg ist die grüne Lunge eines ganzen Stadtteils. Er ist Schulweg, Spielplatz und Spielfeld für kleine und große Kinder, so mancher verbringt dort seine Mittagspause, er ist Treffpunkt für Junge und Alte zum Klönen und Ausspannen. Jetzt soll der Park noch ein bisschen schöner werden. Gestern haben die Bauarbeiten begonnen, bei denen 430000 Euro in das Kleinod gesteckt werden. Umgesetzt werden die Ideen der Bewohner, die sie selbst in einem Beteiligungsverfahren im Mai vergangenen Jahres eingebracht hatten.

LN-Bild

Dank des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt scheint das Kleinod demnächst in neuem Glanz – Im November sollen Bauarbeiten beendet sein – Kosten: 430000 Euro.

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Der Bagger für die Erneuerung der einstigen Rollschuhbahn, die später als Basketballfeld genutzt wurde, ist bereits angerollt. Die Teerdecke ist entfernt und soll einem Multifunktionsbelag weichen.

Auf ihm kann gebolzt oder weiterhin Basketball gespielt werden. Tischtennisplatten werden aufgestellt und Sitzgelegenheiten zum Verschnaufen nach dem Spiel. Der bisherige Bolzplatz als solcher entfällt, stattdessen wird die gesamte Rasenfläche frei bespielbar sein.

Runderneuert werden zudem die Wege durch den Park. Zwei zusätzliche Querverbindungen im Bereich des Kleinkindspielplatzes und der Buchengruppe sollen entstehen, und künftig brauchen die Schulkinder im Winter morgens nicht mehr durch den dunklen Park zu gehen. Der südliche Weg als Verbindung zu den Schulen wird nämlich von zehn LED-Lampen ausgeleuchtet.

Im gesamten Park sind neue Sitzgelegenheiten geplant, von denen einige sogar Regen und Wind abhalten sollen. „Sie werden durch große Schirme aus Metall geschützt“, verrät Bauamtsleiterin Antje Langethal, die mit Bürgermeister Dieter Schönfeld (SPD) gestern zum symbolischen ersten Spatenstich in den Südstadtpark gekommen war. Damit die bisher versteckten Eingänge des Parks künftig auch für Ortsunkundige besser zu erkennen sind, arbeitet das Berufsbildungszentrum derzeit an Holzstelen für die Eingänge des Parks.

Für die Umgestaltung des Südstadtparks haben sich Thomas Wagner, Planer des Hamburger Büros EGL, und der ausführende Garten- und Landschaftsbaubetrieb Rumpf aus Nortorf ein ehrgeiziges Ziel gesetzt.

„Bis November wollen wir fertig sein“, sagte Bauleiter Hans-Christoph von Bernstorff. Damit der Südstadtpark auch während der Bauzeiten genutzt werden kann, führt das Unternehmen die Arbeiten in mehreren Bauabschnitten aus. Derzeit ist der nördliche Weg teilweise gesperrt, weil von der Theodor- Storm-Straße eine Drainageleitung zum neuen Multifunktionsfeld gelegt wird.

Zu verdanken hat die Stadt die nötigen finanziellen Mittel dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt. Ein Drittel finanziert das Land, ein Drittel der Bund, den Rest steuert die Stadt bei. „Der Begriff ,Soziale Stadt Südstadt’ hat anfangs für einen Aufschrei gesorgt. Wir mussten uns bei einigen Stadtvertretern sogar entschuldigen, weil wir ihn verwendet haben. Dabei passten alle Merkmale auf die Südstadt“, denkt der Bürgermeister an die Zeit zurück, als er gemeinsam mit Bauamtsleiterin Antje Langethal über ein Integrationskonzept nachgedacht hatte. Die Möglichkeit, dass ihnen ein fremdes Konzept aufs Auge gedrückt wird, wollten beide nicht riskieren. Stattdessen stellte die Stadt mit dem Quartierskonzept und der Beteiligung aller Bewohner selbst die Weichen.

Dennoch habe es anfangs Widerstand gegeben. Dass das Projekt trotzdem ins Rollen gekommen sei, habe die Stadt Pastor Martin Pommerening zu verdanken. Schönfeld: „Ich war gerade Bürgermeister geworden und bin ihm heute noch für das diplomatische Geschick dankbar.“

 Petra Dreu

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