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Segeberg Schon neun Firmen drängen ins neue Gewerbegebiet
Lokales Segeberg Schon neun Firmen drängen ins neue Gewerbegebiet
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21:16 07.01.2016
Firmen stehen bei ihm Schlange: Wirtschaftsförderer Markus Trettin. * Quelle: wgl

Noch ist dort grüne Wiese. Die Kreisstadt Bad Segeberg will schon in diesem Jahr mehr als 4,1 Millionen Euro für die Erschließung des Gewerbegebiets Burgfelde ausgeben. Die Ausschreibungen für die dazu nötigen Bauarbeiten sollen bereits laufen. Weitere 1,5 Millionen Euro sind nach Auskunft von Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld für 2017 geplant. Damit hier die immensen Ausgaben durch sich ansiedelnde Firmen zumindest zum Teil schnell wieder hereingeholt werden, sollen jetzt möglichst schon vor der Erschließung Verträge mit interessierten Unternehmen abgeschlossen werden.

Die stehen nach Mitteilung von Wirtschaftentwickler Markus Trettin schon in den Startlöchern. Denn interessante Gewerbeflächen sind knapp. Trettin spricht von neun Unternehmen, die ernsthaft interessiert seien, sich in dem neuen Gewerbegebiet südlich der Kaiser-Lothar-Allee anzusiedeln.

Die erste Bauphase umfasst, wie berichtet, den östlichen Teil des Gewerbegebiets mit 5,11 Hektar. Der zweite Teil der ersten Bauphase ist für 2017 vorgesehen. Er umfasst ein Mischgebiet nördlich von der Kaiser-Lothar-Allee mit 1,12 Hektar.

In der zweiten Bauphase, 2017, werden die Straßen südlich der Allee komplett fertiggestellt. Hier werden fast fünf Hektar Gewerbegebiet erschlossen. Die Flächen sollen zügig verkauft werden. Wie berichtet, ist schon sicher, dass die Hass+Hatje GmbH Bauzentrum im Bereich südlich von der Kaiser-Lothar-Allee, westlich des verlängerten Nelkenweges im neuen Gewerbegebiet einen großen Baustoffhandel aufbauen möchte. Das Unternehmen, das bislang an der Rosenstraße sein Verkaufsgelände hat, will sich erweitern, auf imposante 2,5 Hektar.

Der Hagebaumarkt für Heimwerker bleibt an der Rosenstraße. Ein weiteres Unternehmen mit ähnlich hohem Flächenbedarf habe sein Interesse angemeldet, teilt Trettin mit. Dazu kämen noch andere Betriebe. Trettin: „Ingesamt könnten wir schon sechs Hektar vermarkten.“ Firmennamen wollte Trettin nicht preisgeben, „denn vieles ist noch nicht in trockenen Tüchern“. Die Branchen seien „bunt gemischt“. Trettin: „Wir starten jetzt mit den Vertragsverhandlungen.“ Es gebe eine klar geäußerte Absicht der Unternehmen, sich dort anzusiedeln.

In dem Gewerbegebiet sei kein Einzelhandel vorgesehen, der Bebauungsplan müsse etwas angepasst werden, weil Baustoffhandel „in Teilen“ auch als Einzelhandel gelte. Das sei aber „unproblematisch“, versicherte Wirtschaftsförderer Trettin den Lübecker Nachrichten. Etwa die Hälfte der am Gewerbegebiet Burgfelde interessierten Unternehmen stamme aus Bad Segeberg und möchte sich vergrößern.

Wolfgang Glombik

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