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Schüler machen‘s vor: Hohe Wahlbeteiligung

Bad Segeberg Schüler machen‘s vor: Hohe Wahlbeteiligung

Gemeinschaftsschüler probten Bundestagswahl: 91,7 Prozent gingen zur Urne.

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Der Wahlvorstand (v.l.): Kim Amling, Lisa Hamann, Theresa Schweim, Larissa Biß, Nadine Saggau und Janny Lücker.

Quelle: Foto: Domann

Bad Segeberg. 91,7 Prozent Wahlbeteiligung, ein bemerkenswertes Ergebnis, von dem die Parteien der Bundestagswahl am Sonntag nur träumen können. In der Gemeinschaftsschule am Seminarweg ist die hohe Quote Realität. Zwei zehnte Klassen und einige Neuntklässler haben sich an der Juniorwahl, einer bundesweiten Aktion, beteiligt. 2271 Schulen sind es insgesamt, davon 133 in Schleswig-Holstein.

Innerhalb einer Schulstunde hatten die knapp 70 wahlberechtigten Schüler am Donnerstagmorgen gewählt und der Wahlvorstand die Stimmen ausgezählt. „Das haben wir dreimal gemacht, denn wir haben uns einmal verzählt“, sagte Kim Amling vom Wahlvorstand. Außerdem überprüften die sechs Zehntklässlerinnen, ob die Anzahl der Stimmzettel mit der Zahl der Wahlberechtigten übereinstimmte. „Das Ergebnis ist bis Montag geheim, doch es ist eine eindeutige Tendenz zu erkennen“, sagte Schulleiterin Barbara Koop-Lehmann, die mit den Schülern die Juniorwahl vorbereitet hat. Solch eine Wahl habe Echtheitscharakter und sei interessanter als das Thema, wie es im Lehrplan stehe, durchzunehmen, sagte die Rektorin.

Um ihre Mitschüler über die verschiedenen Parteien und deren Programme zu informieren, hatten die Schülerinnen Plakate erstellt. Auch über das Wahlverfahren und die Arbeit des Bundestages wurde im Unterricht gesprochen.

„Die Wahl war spannend. Wir haben uns wichtig gefühlt und es ist interessant zu sehen, wie wir Schüler im Vergleich zu den Erwachsenen gewählt haben“, sagte Lisa Hamann. Außerdem hätten sie so den Ablauf einer Wahl geübt. „Erst mit 18 Jahren zu wählen, ist in Ordnung“, erklärte Janny Lücker. Eine Bundestagswahl habe viel mehr Einfluss als eine Kommunalwahl, da müsse man sich intensiver mit den Inhalten der Parteien beschäftigen. Eines ist jedoch sicher, die Wahl hat Spaß gemacht und zukünftige Wahlhelfer wollen alle sein.

sd

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