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Segeberg Schüsse an Silvester: Prozess beginnt
Lokales Segeberg Schüsse an Silvester: Prozess beginnt
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20:15 13.07.2018
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Wahlstedt

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, den das Landgericht in Kiel zu prüfen und zu bewerten hat, lautet „Bedrohung“. Am 31. Dezember hatte sich der Angeklagte auf einem Grundstück am Heideweg in Wahlstedt aufgehalten. Weil der Mann sich offenbar auffällig verhielt, vermutete ein Zeuge, dass es sich um einen Wohnungseinbrecher handelt. Er alarmierte die Polizei. Vier Beamte eilten zum Einsatzort. Und als sie den Angeklagten dort antrafen, hätten sie sich als Polizeibeamte zu erkennen gegeben. „Der Angeklagte soll indes geflüchtet sein, woraufhin die Polizeibeamten dem Angeklagten gefolgt und mit ,Stehenbleiben, Polizei!’ aufgefordert haben, anzuhalten“, heißt es in der Ankündigung zu dem Prozess weiter.

Dann soll der Angeklagte eine Waffe gezogen und in Richtung der Beamten geschossen haben. Warnungen der Polizeibeamten, dass sie von ihren Schusswaffen Gebrauch machen würden sowie Warnschüsse sollen den Mann aber nicht von der Flucht abgehalten haben. Die ging durch ein Waldstück in den Gildeweg. Dort soll der Mann schließlich seine Waffe erneut auf die ihm folgenden Polizeibeamten gerichtet und geschossen haben. Daraufhin, so heißt es in der Ankündigung weiter, sollen die Polizeibeamten Schüsse auf den Angeklagten abgegeben und am Bein getroffen haben. Wie sich später herausstellte, hat der Mann offenbar eine Schreckschusswaffe verwendet, die allerdings täuschend echt ausgesehen haben soll. Der 38-Jährige wurde seinerzeit schwer verletzt. Es habe zunächst sogar Lebensgefahr bestanden, hieß es aus Ermittlerkreisen.

Der Prozess ist zunächst auf zwei Tage angesetzt.

LN

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