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Segeberg Oberstufe mit neuen Räumen und viel Licht
Lokales Segeberg Oberstufe mit neuen Räumen und viel Licht
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19:46 26.11.2018
Völlig neues Raumgefühl in der Schule am Burgfeld: Schulleiter Rüdiger Nelson sieht hier neue räumliche Möglichkeiten. Quelle: GLOMBIK
Bad Segeberg

Die Oberstufe der Gemeinschaftsschule Burgfelde in Bad Segeberg ist jetzt (fast) räumlich top ausgestattet. Noch fehlt das neue Mobiliar, die Teeküche, die gemütliche Couch die Sitzecke zum Hinlümmeln für die Ruhezone im zweiten Obergeschoss, aber die neue Philosophie bei der Gestaltung der Oberstufe ist schon sichtbar. Die Wände wurden versetzt, Durchbrüche vorgenommen, alle Möglichkeiten genutzt, Sonnenlicht trotz der extrem großen Grundfläche in den hintersten Winkel „zu tragen“. Mit den rund 200 000 Euro, die Bad Segebergs Bauamtsleiterin Antje Langethal den LN gestern als Bausumme nannte, ist viel, ja sehr viel erreicht worden. Kaum zu glauben, dass hier Schüler noch vor Jahrzehnten in fensterlosen Räumen unterrichtet wurden.

Bis vor wenigen Wochen hatten die Handwerker in der Schule zu tun. Der Innenbereich des zweiten Stockwerks war regelrecht entkernt worden. Wände wurden umgesetzt, mit Durchbrüchen Lichteinfall ermöglicht. Auch leitungstechnisch wurde die Oberstufe in moderne Zeiten katapultiert. Ein großer dunkler Innenraum ist quasi aufgelöst worden und so für die Oberstufenschüler ein mit niedrigen Wänden umfasster Arbeits- und Aufenthaltsbereich eingerichtet worden. Wenn erst die Couch und das Computertisch-Mobiliar da sind, können die Schüler hier sitzen, lesen, am Schirm eigenständig arbeiten. Schulleiter Rüdiger Nelson denkt auch an die Einrichtung einer Präsenzbibliothek. „Hier soll auch noch das Buch eine wichtige Rolle spielen“, so Nelson.

Fast wie ein „Mini-Campus“: Von dem großen Platz in der Mitte sind die sechs Klassenräume und ein großer Computerraum erreichbar. Hier lernen die Schüler im Fach Informatik gerade eine Computersprache und mühen sich, ein neues Programm zu schreiben. Für Rüdiger Nelson ist wichtig, dass durch die neue Raumaufteilung auch das selbstständige Lernen der Schüler gefördert wird.

Nötig war der Umbau ursprünglich auch wegen dringend notwendiger Nachbesserungen im Brandschutz gewesen. Dazu kamen die Wünsche der Schule nach einer Veränderung der räumlichen Situation, berichtet Langethal. Nelson: „Wir wurden als Schule gleich mit in die Planung einbezogen und konnten an dem Grundriss der Oberstufen-Klassen mitarbeiten. So haben wir auch mehr Licht in die Schule geholt“, ist Nelson noch ganz begeistert von der Ideenfindung. Das komplette Stockwerk sei jetzt völlig neu durchdacht worden. Türen wurden verschoben, Oberlichter für den Innenbereich nach den Wünschen der Schüler eingebaut, betont Nelson. Überall gebe es kabellosen Zugang zu den Beamern. Da könne sich der Lehrer mit dem Handy einwählen, seine Arbeitsbögen so auf den Projektionsflächen zeigen.

Die Oberstufe der Gemeinschaftsschule habe zur Zeit 128 Schüler. Wenn Unterricht ausfalle – auch das passiere hier bei dem überall grassierenden Lehrermangel – haben die Schüler jetzt Gelegenheit, selbstständig Referate vorzubereiten, Themen zu recherchieren. Das Argument, dafür sei kein Platz vorhanden, zieht nicht mehr.

Wolfgang Glombik

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