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Segeberg Schwerer Unfall mit acht Verletzten und Totalschaden
Lokales Segeberg Schwerer Unfall mit acht Verletzten und Totalschaden
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21:17 21.03.2016
Diese Autos dürften nur noch Schrottwert haben. Die Feuerwehren hatten mit der Reinigung der Unfallstelle viel zu tun. Quelle: Fotos: Maria Nyfeler

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 206 zwischen Schafhaus und Bockhorn sind am Sonntag acht Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen sogar lebensgefährlich, so dass sie per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden mussten. Auslöser des Unfalls, der sich wie eine Kettenreaktion abgespielt haben muss, war offenbar eine leichte Unachtsamkeit.

Frau geriet mit ihrem Skoda auf die Gegenfahrbahn und löste damit eine Kettenreaktion aus / Vier Autos beschädigt / B 206 war am Sonntag über zwei Stunden voll gesperrt.

„Die Ersthelfer haben sich vorbildlich um die Verletzten gekümmert.“Polizei-Pressesprecherin Silke Westphal

Wie die Polizei mitteilte, waren vier Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Die 61-jährige Fahrerin eines Skoda Oktavia aus dem Kreis Segeberg hatte die B 206 in Richtung Bad Segeberg befahren, als sie um 11.40 Uhr aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und dabei einen VW Up seitlich leicht touchierte. Dessen 68-jähriger Fahrer aus Hamburg verlor daraufhin die Kontrolle über den Kleinwagen und geriet seinerseits in den Gegenverkehr, wo er seitlich einen Ford Focus rammte, der dem Skoda Oktavia nachfolgte.

Der Focus, in dem sich der 52-jährigen Fahrer aus Bad Segeberg, seine 45-jährige Ehefrau und ihr siebenjähriger Sohn befanden, wurde nach rechts von der Fahrbahn geschleudert und landete im Straßengraben. Der VW Up kollidierte mit einem weiteren Fahrzeug, einem Ford C-Max, der hinter dem Ford Focus gefahren war. Der 66-jährige Fahrer des Ford C-Max und seine 57-jährige Beifahrerin aus Großsolt wurden dabei ebenso wie die drei Insassen des Ford Focus und die Fahrerin des Skoda Oktavia leicht verletzt.

Die Insassen des VW Up, der 68-jährige Fahrer aus Hamburg und seine 66-jährige Beifahrerin, erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurden durch den Unfall mit dem Ford C-Max in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Freiwillige Feuerwehr mit schwerem hydraulischen Gerät aus dem Wrack herausgeschnitten werden. Sie wurden in Kliniken in Kiel und Hamburg geflogen.

Insgesamt waren vier Streifenwagen, drei Freiwillige Feuerwehren aus Bark, Todesfelde und Hartenholm, sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

Alle vier Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 50000 Euro.

Die Unfallstelle musste zeitweise vollständig abgesperrt werden. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Erst gegen 14 Uhr konnte die mit Wrackteilen und ausgelaufenen Flüssigkeiten übersäte Unfallstelle geräumt werden und der Verkehr wieder normal fließen. Polizei-Pressesprecherin Silke Westphal gestern: „Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den vielen Ersthelfern, die sich vorbildlich um die Verletzten gekümmert und die Rettungskräfte unterstützt haben.“

Von spr

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