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Segeberg Schwertransport: Kreis sieht Schuld beim Spediteur
Lokales Segeberg Schwertransport: Kreis sieht Schuld beim Spediteur
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21:16 20.04.2016

Schuld an der Blockade hätten nicht die Genehmigungsbehörden, sondern der Schwertransporteur selbst, heißt es vom Kreis Segeberg. Wie berichtet, hatte ein Schwertransporter vorgestern mehrere Stunden lang die Ausfahrt Trappenkamp der A 21 blockiert. Der Lkw war mit einem vier Meter breiten Bürocontainer auf dem Anhänger von Bad Segeberg auf dem Weg nach Bornhöved. Das 107 Tonnen schwere Gefährt kam an den Schildern am Kreisverkehr nicht vorbei. Diese waren nicht abmontiert.

„Dass es zu diesem Zwischenfall gekommen ist, ist sicherlich bedauerlich. Die Ursache ist aber nicht bei der Genehmigungsbehörde oder den beteiligten Stellen zu suchen, sondern begründet sich nach meinen Erkenntnissen eher auf Umstände und tatsächliche Folgen, die der Schwertransporteur zu vertreten hat“, teilte Segebergs Landrat Jan Peter Schröder gestern mit. Nach Darstellung des Kreises hatte der Schwertransport die Erlaubnis, von Stukenbrock (NRW) nach Bornhöved zu fahren. Zuständig für die Erteilung der Erlaubnis war hier der Landkreis Leer. Auch der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein (LBV-Kiel) war im Verfahren beteiligt. Der Landkreis habe die Erlaubnis unter der Auflage erteilt, dass die Firma unmittelbar vor Transportbeginn zu prüfen habe, ob der genehmigte Weg für die Durchführung des Transportes tatsächlich geeignet ist. „Für den Fall, dass Schilder vorübergehend abzubauen oder Hindernisse zu entfernen sind, so ist dies seitens des Erlaubnisinhabers zu organisieren“, heißt es seitens des Kreises.

LN

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