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Segeberg Dem Gemeindearbeiter mal was gönnen: Seedorfs neuer Alleskönner
Lokales Segeberg Dem Gemeindearbeiter mal was gönnen: Seedorfs neuer Alleskönner
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17:47 13.10.2018
Gemeindearbeiter Karl-Otto "Kuddel" Kasch (li.) und Bürgermeister Gerd Lentföhr stellten Freitag den nagelneuen Schlepper der Marke Steyr vor. Quelle: Petra Dreu
Seedorf

Für Gemeindearbeiter Karl-Otto „Kuddel“ Kasch war es fast wie Weihnachten, als den Gemeindevertretern und Ausschussmitgliedern am Freitag Seedorfs nagelneuer Schlepper vorgestellt wurde. Er ersetzt seinen 13 Jahre alten Vorgänger, den die Gemeinde demnächst im Internet über die Plattform „Zoll-Auktion“ zum Kauf anbieten will.

„Weil er meistens auf den Straßen unterwegs sein wird, haben wir den Schlepper gleich mit Kommunalbereifung bestellt“, erzählt Bürgermeister Gerd Lentföhr bei heißen Würstchen, zu denen er zur Feier des Tages eingeladen hatte. „Und er hat noch weitere Vorzüge“, schwärmt Lentföhr, „Die Schaufel des alten Schleppers passt und außerdem könnte man noch eine Reinigungsbürste und sogar einen Mulcher anbauen.“

Einen Hubwagen für Arbeiten in luftiger Höhe werden die Seedorfer auch nicht mehr unbedingt benötigen, denn: „Mit einem speziellen Korb und ausgefahrener Gabel könnte man sogar Bäume ausschneiden. Außerdem hat er mit einer Klimaanlage ein bisschen mehr Komfort, was wir unserem Gemeindearbeiter nach dem diesjährigen Sommer einfach gönnen wollten“, so Lentföhr.

Früh übt sich....: Bürgermeister Gerd Lentföhr zeigte Henning (6) die Funktionen des neuen Gemeindeschleppers. Quelle: E-Mail-LN-Segeberg

Billig war der orangefarbene Schlepper des österreichischen Herstellers Steyr nicht gerade, denn immerhin musste die Gemeinde für das neue Arbeitsgerät knapp 62000 Euro auf den Tisch legen. Dafür hatten die Seedorfer vorgesorgt und 50000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Auf die noch offenen 12000 Euro hofft die Gemeinde durch den Verkauf des alten Schleppers.

Zu haben sein wird der alte Schlepper „Case IH“ auf der Internetplattform „www.zoll-auktion.de“, auf der nur Einrichtungen des Bundes, der Länder und Gemeinden Artikel anbieten dürfen. Das Angebot dort ist vielfältig und reicht von Gucci-Sonnenbrillen über Musikinstrumente bis hin zu Baumaschinen und Fahrzeugen aller Art. „Einstellen darf nur die öffentliche Hand, bieten aber kann jeder“, so der Bürgermeister, der zuversichtlich ist, die noch fehlenden 12000 Euro durch den Verkauf des alten Schleppers als Einnahme verbuchen zu können. Gerd Lentföhr: „Ein solcher Schlepper ist besonders für Nebenerwerbslandwirte interessant.“

Petra Dreu

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