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Segeberg 88 Seiten werben für Bad Segeberger Ferienland
Lokales Segeberg 88 Seiten werben für Bad Segeberger Ferienland
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19:27 08.11.2018
Die Macher des Ferienlandmagazins vom Fremdenverkehrsverein, Basses Blatt und der Stadt mit seiner Touristinformation sind mit der neusten Ausgabe total zufrieden: Karl-Heinz Schulz, Niels Oumar, Sandra Sick, Birte Behrens, Dieter Schönfeld, Dr. Anne Ipsen, Mareike Werz und Dirk Gosch (v. li.). Quelle: Petra Dreu
Bad Segeberg

 Es ist bunt, informativ, kennt die besten Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten und weiß, wann und wo in Bad Segeberg und Umgebung richtig was los ist: Das neue Ferienlandmagazin ist da, das nicht nur Auswärtigen, sondern auch Einheimischen aufzeigt, was die Kalkbergstadt und ihre Umgebung alles zu bieten haben. Während andere Broschüren oft wie Blei in den Auslagen liegen, geht das Ferienlandmagazin immer noch weg wie warme Semmeln.

Sandra Sick, Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, ist sichtlich begeistert, als sie langsam durch das neue Magazin blättert, das am Donnerstag im Fledermauszentrum „Noctalis“ vorgestellt wurde. Auf 88 Seiten bietet es in einer Auflage von 30 000 Stück nahezu alle Informationen über das, was Gäste für einen Aufenthalt wissen sollten. Doch nicht nur sie profitieren von der ansprechend gestalteten Sammlung nützlicher Infos, sondern auch die Segeberger selbst entdecken darin immer wieder Neues. „Dass wir so viele Wellnessangebote haben, wusste ich bislang nicht“, bestätigte Karl-Heinz Schulz, der dafür sorgt, dass in den 27 öffentlichen Auslegestellen immer ausreichend Exemplare des Magazins vorhanden sind.

Obwohl sich die Themenbereiche wie Karl May, Schlemmen, Badestellen, Ausflugstipps, Sportangebote, Tipps für Kids, Hofläden, Veranstaltungen und das Gastgeberverzeichnis nur selten ändern, gleich ist das von Basses Blatt gestaltete und in der Seekamper Druckerei Sedelky gedruckte Ferienlandmagazin nie. Das ist das Tolle daran. Basses Blatt entwickelt es immer weiter“, lobte Sandra Sick die Arbeit von Birte Behrens. Neu ist in diesem Jahr ein ausklappbares Verzeichnis der Piktogramme, das die Suche nach der passenden Ferienwohnung erleichtern soll.

Auf vier Seiten erstrecken sich die Veranstaltungstipps, die von den Karl-May-Spielen und Konzerten in der Kalkberg-Arena bis hin zu Ausstellungen in der Villa Flath und Klassik in der Marienkirche reichen. Dafür hatte Mareike Werz aus der Tourismusinformation 95 Veranstalter angeschrieben. „75 Prozent haben sich zurückgemeldet. Das ist richtig viel“, freute sie sich.

Segebergs Tourismus in Zahlen

Der lange und heiße Sommer bescherte dem Tourismus an Nord- und Ostsee Zuwächse von bis zu 25 Prozent. Bad Segeberg konnte dabei wie auch die Holsteinische Schweiz im Binnenland nicht mithalten. Im Gegenteil verzeichnet die Stadt sogar einen Rückgang der Übernachtungszahlen von 3,7 Prozent zum Vorjahr, das Ferienland Holsteinische Schweiz verbuchte ein Minus von drei Prozent. Bis Ende August 2018 lag die Zahl der Übernachtungen bei 142 777. Allerdings sind darin nur die Übernachtungen in gewerblichen Hotels mit mindestens zehn Betten eingerechnet. Übernachtungen in privaten Ferienwohnungen werden nicht erfasst. Pro Jahr geht die Stadt zudem von einer Million Tagesgästen aus, die in Bad Segeberg zwar nicht übernachten, aber vor Ort konsumieren.

1138 Betten, die vom Fremdenverkehrsverein zertifiziert wurden, sind im Magazin aufgeführt. Davon befinden sich 585 Betten direkt in Bad Segeberg, 553 im Umland. Während der Konzerte im Mai und den Karl-May-Spielen in den Monaten Juli und August reicht das Bettenangebot nicht aus. Dann haben zusätzlich die Campingplätze am Kastanienweg und in Klein Rönnau Hochkonjunktur. „Bislang ist noch jeder untergekommen. Und seinen Nachbarn muss man auch mal was gönnen“, sagte Bürgermeister Dieter Schönfeld.

Gestiegen ist in diesem Jahr die Anzahl der Online-Buchungen. Waren es 2017 noch 26 Prozent aller Übernachtungen, stieg die Zahl in diesem Jahr bereits auf 35 Prozent an. Dass mit 142 777 Übernachtungen 3,7 Prozent Gäste weniger als 2017 in Bad Segeberg übernachtet haben, ist für Dirk Gosch, Fachbereichsleiter für Kultur und Tourismus, kein Manko. Gosch: „Ein Supersommer wirkt sich immer auf die Übernachtungszahlen aus. Schleswig-Holstein ist dabei wie eine fette Sau mit zwei dicken Seiten an Nord- und Ostsee, sowie einem mageren Rücken – dem Binnenland.“ Auch Dieter Schönfeld nimmt das gelassen: „Dafür ist der magere Rücken gesünder.“

Petra Dreu

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