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Segeberg Segeberger Talente spielen bei den Besten
Lokales Segeberg Segeberger Talente spielen bei den Besten
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00:00 21.10.2012
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Segeberg

Bad Segeberg – Im vergangenen Jahr zog das Landesjugendorchester vom Schloss Salzau in die Bad Segeberger Jugendakademie um – und dieses Jahr sind erstmals zwei talentierte junge Musiker Mitglied des besten Nachwuchsensembles des Landes: Die Harfenistin Lara Meyer-Uthoff (16) aus Geschendorf und der Cellist Philip Müller aus Högersdorf sind dabei, wenn sich die Besten des Landes treffen.„Es macht natürlich ungeheuren Spaß, mit den sehr guten Gleichaltrigen zu spielen“, sagt Lara. Noch ist sie Ergänzungsmitglied, hofft aber, ständig zum Ensemble zu gehören. Sie hat gute Chancen, zumal sie mit der Harfe ein relativ selten gepflegtes Instrument spielt. Sich gegen starke Konkurrenz durchzusetzen, ist Lara Meyer-Uthoff gewohnt: Bei der Bundes-Endausscheidung von „Jugend musiziert“ trat sie 2011 gegen 23 andere Harfenistinnen an und konnte sich durchsetzen, einen Bundespreis erringen.Begonnen hatte sie eigentlich mit dem Cello, auf dem sie acht Jahre lang Unterricht bekam. Dann aber machte eine Praktikantin an der Lübecker Waldorfschule sie mit der Harfe vertraut – Lara hatte ihr Instrument gefunden: Kein Bogen mehr – die junge Musikerin liebt den direkten Kontakt mit den 46 Saiten ihres Instrumentes. Sie übt eineinhalb, manchmal auch zwei Stunden täglich – gerade so viel, dass noch ein wenig Zeit für ihre Hobbies Reiten und Tennis bleibt. Die Harfe ist für die 16-Jährige längst mehr als ein Hobby. Gern möchte sie Musik studieren, hat sich aber noch keine Hochschule ausgeguckt.Das ist beim zwei Jahre älteren Philip Müller aus Högersdorf anders: Er hat sich bereits bei den Hochschulen in Lübeck und Weimar, Berlin und Rostock beworben. Gleich nach dem Abitur an der Bad Oldesloer Theodor-Mommsen-Schule hofft Philip, an einer dieser Musikhochschulen angenommen zu werden. Seit zehn Jahren spielt er Cello, nachdem er zunächst mit der Blockflöte begonnen hatte, dann aber vom Mann seiner Flöten-Lehrerin auf das tiefe Streich-Instrument gebracht wurde. Philip Müller hat sich als Cellist der Klassik verschrieben, hört aber daneben auch andere Musikrichtungen von Pop und Rock bis Jazz: „Die 80-er Jahre mag ich besonders gern, vor allem Toto.“Zehn Tage lang probten die Mitglieder des Landesjugendorchesters in der Bad Segeberger Jugendakademie ihr Programm. Die Dirigenten wechseln von Ferien zu Ferien, dieses Mal arbeitet Peter Sommerer, im Hauptberuf Generalmusikdirektor des Landestheaters, mit den jungen Leuten.Während Lara Meyer-Uthoffs Harfe allein bei Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ gefragt ist, wird Philip Müller – wie alle Streicher – bei allen drei Kompositionen des Programms eingesetzt. „Besonders mag ich Max Bruchs Konzert in g-Moll“, sagt er.Am Freitag war Generalprobe in der Jugendakademie, gestern fand ein Konzert in Ratzeburg statt und heute spielt das Landesjugendorchester ab 17 Uhr in der Musikhochschule Lübeck.

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