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Segeberg Segebergs Autoren planen Lesereihe
Lokales Segeberg Segebergs Autoren planen Lesereihe
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18:24 14.01.2017
Der Autoren-Stammtisch plant, sich in den kommenden Monaten mit Lesungen vorzustellen: v. l. Dr. Jürgen Weber, Elke Deffert, Angelika Trümper, Arne Rosenow, Hardy Pundt und Tobias Sommer. Quelle: Foto: Domann

Krimis, plattdeutsche Geschichten, Fantasy, Mystery, Sachbücher, Gedichte, Biografien – die Bandbreite der Segeberger Autoren ist groß. Einige der Schreiber und Schreiberinnen haben sich im Sommer vergangenen Jahres zu einem Autoren-Stammtisch zusammengeschlossen und treffen sich nun regelmäßig zum Austausch.

„Ich hatte die Idee, die Literaten des Kreises zu sammeln und gemeinsam eine Lesereihe zu veranstalten“, sagt Hardy Pundt, der bereits fünf Krimis über seine Heimat Ostfriesland geschrieben hat. Dass sein Gedanke auf so fruchtbaren Boden fallen würde, habe er nicht erwartet. Schon beim ersten Stammtisch hätten sich ein Dutzend Schriftsteller eingefunden. Zu den regelmäßigen Treffen kommen nun etwa sechs bis acht. Derzeit arbeiten sie an einer Lesereihe, um sich bekannter zu machen.

„Erst hatten wir an einen Abend mit allen Autoren gedacht“, sagt Dr. Jürgen Weber. Er schreibt Sachbücher, Satiren, Geschichten. Jeder hätte dann zehn Minuten aus seinen Werken vorgelesen. Zum einen wäre diese Veranstaltung ein einmaliger Termin gewesen, zum anderen wäre es zu hektisch und unübersichtlich für den Zuhörer geworden. Deshalb wurde das Konzept geändert. „Pro Abend stellen zwei von uns ihre Bücher vor. Wir haben versucht die Lesungen etwas thematisch zu ordnen“, erzählt Arne Rosenow, der sich auf historische Fantasy-Romane spezialisiert hat. Und so machen Jürgen Weber und Elke Deffert am 17. Februar den Anfang. Unter dem Motto „Da brauchst Du starke Nerven! . . . Lebensmomente aus verschiedenen Blickwinkeln“ werden sie aus ihren Büchern „Ruhe bewahren“ und „Kiek mol övern Tuun“ lesen. „Wir lesen im Block “, erzählt Elke Deffert, die bei Segebergern vor allem wegen ihrer plattdeutschen Geschichten und Gedichte bekannt ist.

Wenn die Schriftsteller sich nicht um Organisatorisches kümmern, dann lesen sie sich gegenseitig vor. „Die Bandbreite ist beeindruckend und auch die gute Qualität“, so Weber. Für ihn sei wichtig, sich gegenseitig ernst zu nehmen, und auch dass man Texte sprachkritisch bewerten dürfe. „Doch ein Richtig oder Falsch gibt es nicht“, so Tobias Sommer, der Romane, Kurzgeschichten und Gedichte schreibt und 2014 für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert war. „Sprache wandelt sich“, sagt Angelika Trümper und liest einen neuen Aphorismus vor, der von Menschen und Hunden handelt. Die Wörter „scheißegal“ und „ans Bein pinkeln“ kommen vor. Mit zum Stammtisch gehören auch Bianca Bolduan (Mystery), Antonia Fehrenbach (Krimi) und Rainer Lilie (Gedichte).

Wissensaustausch, gegenseitiges Unterstützen stehen im Vordergrund, und so freuen sich die Mitglieder der Gruppe auf weitere Kollegen am Stammtisch. Auch möchten sie Schreibern, die noch nicht veröffentlich haben, Hilfestellung geben. Silvie Domann

Weitere Informationen bei Hardy Pundt unter hardypundt@web.de oder Arne Rosenow unter arnerosenow@web.de. Die Lesereihe „HörMalHin“ beginnt am Freitag, 17. Februar, um 19 Uhr in der Buchhandlung „WortWerke“, Hamburger Straße 39. Der Eintritt ist frei. Weitere Lesungen folgen im März und April.

LN

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