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Segeberg Segeltörn gegen die Traurigkeit
Lokales Segeberg Segeltörn gegen die Traurigkeit
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23:08 31.07.2017
Gerd Oldenburg und Andreas Delor vom Stipsdorfer Bootsverein fuhren mit den Kindern auf den See hinaus. Quelle: Foto: Hfr

 Der Stipsdorfer Bootsverein hat jetzt versucht, einigen Kindern dabei zu helfen. Gemeinsam mit dem Kinderhospizdienst Muschel veranstalteten sie einen Törn über den Großen Segeberger See. Fünf Kinder zwischen fünf und acht Jahren sowie eine junge Erwachsene aus der Trauergruppe nahmen daran teil. Sie alle haben nahe Angehörige, Mutter, Vater oder Geschwister verloren.

Es gehe bei der Aktion jedoch nicht darum, die Gruppenarbeit auf den See zu verlagern, sagt Gerd Oldenburg vom Stipsdorfer Bootsverein. Sein Vereinskamerad Andreas Delor und er hätten mit den Kindern während des Törns nur über das Segeln gesprochen, den Wind, die Boote. Das Wetter sei zwar nicht das beste gewesen – am Ende der knapp zweistündigen Bootsfahrt fing es heftig an zu regnen. Den Kindern habe es aber trotzdem gefallen, ist Oldenburg sicher. Wenngleich die Stimmung nicht heiter gewesen sei, was man auch kaum erwarten könne, sei es an Bord gelöst und entspannt zugegangen.

Zurück in Stipsdorf wartete dann noch ein Imbiss auf die Segler, den die anderen Vereinsmitglieder vorbereitet hatten. ov

LN

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