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Segeberg Sein Blut rettete 300 Menschen
Lokales Segeberg Sein Blut rettete 300 Menschen
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23:34 02.08.2017
Einen halben Liter Blut hat DRK-Schwester Ursula Warnecke bei Heinz Hildebrandt abgenommen. Zum 100. Mal spendete der 67-Jährige Blut. Quelle: Foto: Domann
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Wakendorf I

 „Der DRK-Ortsverein Neuengörs hat damals viel für uns Feuerwehrleute getan, im Gegenzug haben wir dann Blut gespendet“, erinnert sich der 67-Jährige. Schnell habe er seine Frau und ein befreundetes Ehepaar für die gute Sache gewinnen können. „Wir waren eine gute Clique, es hat immer Spaß gemacht.“ Die Gruppe darf aus Altersgründen nicht mehr Blut spenden, doch nun hat Hildebrandt seine Tochter Silke und Schwiegersohn Mike Rickert im Schlepptau. „Mein Vater gab den Anreiz, selbst etwas Gutes zu tun“, sagt die 40-Jährige, die jetzt zum 18. Mal Blut spendete.

Doch auch die gemütliche Atmosphäre und die gute Verpflegung sind für Hildebrandt Gründe, regelmäßig zum Blutspenden zu kommen. Und so sitzt er nach einer kurzen Ruhepause nach dem Aderlass am Tisch und plaudert mit anderen, tauscht Neuigkeiten aus den Nachbardörfern aus. „Wir haben unsere alte Schule dem DRK kostenlos zur Verfügung gestellt, hier ist die Verpflegung einfacher zu händeln“, sagt Kurt Böttger, Wakendorfs Bürgermeister und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Neuengörs und Umgebung. Als Dankeschön überreichte Harald Hinz, Pressereferent beim Blutspendedienst Nord, eine Holzbox mit Leckereien an Hildebrandt. Mit jeder Spende werde drei Menschen geholfen. „Sie haben um die 300 Menschen gerettet“, betonte Hinz. 53 Spender, darunter ein Erstspender, nutzten die Chance, im Dorfgemeinschaftshaus Wakendorf I Blut zu spenden. Auf Wakendorfs Einwohnerzahl bezogen seien das etwa sechs bis sieben Prozent, sagte Hinz. Ein guter Wert, denn der Bundesdurchschnitt liege bei 2,5 bis drei Prozent.

 sd

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