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Segeberg Seltene historische Straßen-Einsichten
Lokales Segeberg Seltene historische Straßen-Einsichten
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18:10 21.10.2017
Der Segeberger Marktplatz um 1900: Im Hintergrund ist das damalige königliche Lehrerseminar zu sehen. Es brannte später ab, wurde neu aufgebaut und auch aufgestockt. 1927 wurde daraus ein Gymnasium, das bis heute Dahlmannschule heißt. Quelle: Fotos: Kalender
Bad Segeberg

Wunderbare historische Bilder, entstanden zwischen 1890 bis 1960, die bisher nicht oder nur selten zu sehen waren. Dazu hat Peter Zastrow kurze erklärende Texte verfasst. Der Clou ist, dass für einen Monat gleich zwei Kalenderblätter entworfen wurden. So kann der Betrachter oft aus der gleichen Perspektive Gebäude oder Straßen aus ganz unterschiedlichen Epochen vergleichen. Das Markplatzfoto von 1900 zeigt zum Beispiel das königliche Lehrerseminar. Das Gebäude brannte im November 1915 ab, drei Jahre später war der Neubau mit einem zusätzlichen Stockwerk fertiggestellt. 1927 wurde das Haus zum Gymnasium, das bis heute den Namen Dahlmannschule trägt.

Fußgänger mussten stillhalten bis der Fotograf sein Foto mit langer Belichtungszeit gemacht hatte: So sah der Segeberger Marktplatz vor 117 Jahren aus. Peter Zastrow und Hans-Werner Baurycza geben einen neuen historischen Bilder-Kalender „Segeberger Straßen-Einsichten“ heraus.

Damit nicht genug: Mit Bildern aus dem Kalkberg-Archiv von Hans-Werner Baurycza, der Sammlung Zastrow und seltenen Bildern aus der Sammlung Dietrich Arndt können auch Fotos präsentiert werden, die nur wenig Segeberger kennen. Gezeigt werden Straßen-Einsichten in die „Lübecker“ von 1930 und 1950. Zu vergleichen sind auch Schnappschüsse von Straßenszenen vor der Volksbank von 1931 und aus der gleichen Perspektive von 1952. Hier lag bis zum Bau der Fußgängerzone Segebergs Verkehrsknotenpunkt. Der Blick durch die Kirchstraße auf den Kalkberg von 1895 ist schon deshalb imposant, weil man damals noch den „nackten“ Kalkberg ohne großen Bewuchs sehen konnte.

Brilliante Fotos

Der Kalender ist unter anderem in der Bad Segeberger Buchhandlung „Das Druckwerk“ für 14,50 Euro erhältlich. Erstmals sind auch Bilder aus der Familiensammlung von Dietrich Arndt zu sehen. Der Kalender wurde in hervorragendem Druck über den Verlag Basses Blatt hergestellt. So bekommen zahlreiche Bilder eine nie gesehene Brillanz. Die 24 Fotographien dokumentieren Bad Segeberger Stadtgeschichte in den Jahren zwischen 1890 und 1960.

Wolfgang Glombik

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