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Segeberg Seniorenbeirat für Wahlstedt
Lokales Segeberg Seniorenbeirat für Wahlstedt
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20:23 28.01.2016

Einen Kinder- und Jugendbeirat gibt es in der Stadt seit 2014, nun sollen auch ältere Bürger durch ein Gremium ein Sprachrohr in eigenen Belangen bekommen. „Wir beabsichtigen einen Seniorenbeirat zu gründen“, sagt Wolfgang Lippe und ist voller Tatendrang.

Die Idee dazu hatten der FDP-Stadtvertreter und einige Parteikollegen schon vor drei Jahren: „Sie war Teil unseres Kommunalwahlprogramms“, sagt der 66-Jährige im LN-Gespräch. „Doch dann las man, dass das Vorhaben anderswo aus mangelnder Resonanz fehlgeschlagen war. Und so ließen wir lieber die Finger davon und legten die Sache auf Eis.“ Außerdem habe er berufsbedingt damals auch nicht die Zeit gehabt, um einen Seniorenbeirat anzuschieben.

Nun sieht die Sache anders aus. Seit Mai vergangenen Jahres ist Lippke selbst in Rente und legt nun los. „Wir wollen ein Zeichen setzten, dass die älteren Menschen und ihre Belange nicht vergessen werden“, so Lippke, der sicher ist, dass so ein Gremium viel bewegen kann. Es kann Informations- und Beratungssprechstunden auf den Weg bringen, in vielen Bereichen mitwirken und die Geschicke in der Stadt mitlenken. „Es hat Antrags- und Rede-, aber kein Stimmrecht. Außerdem kann der Vorsitzende sogar beim nichtöffentlichen Sitzungsteil dabei sein“, betont Lippke.

Unterstützung bekommen die Initiatoren vom Seniorenbeirat der Stadt Bad Segeberg und vom Landesseniorenrat Schleswig-Holstein. Das erste Gespräch mit dem Bürgermeister habe es auch bereits gegeben.

Nun sucht Lippke Menschen, die sich in das Gremium einbringen wollen. Denn auf den Weg bringen können es Politiker, selbst kandidieren jedoch nicht: Stadtvertreter, bürgerliche Mitglieder, Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung, Vorstandsmitglieder der Wohlfahrtverbände oder Parteien sind nicht wählbar.

Mitmachen können Männer und Frauen, die das 60. Lebensjahr vollendet und mindestens seit einem Monat ihren Hauptwohnsitz in Wahlstedt haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Mindestens drei Personen sind für die Gründung notwendig. Über einen Antrag im Sozialausschuss muss die Stadtvertretung dem zustimmen. „Ich sehe das positiv und glaube nicht, dass jemand dagegen sein wird.“, so Lippke, der hofft, dass bis zu den Sommerferien alles in trockenen Tüchern ist.

• Wer beim Seniorenbeirat dabei sein möchte, kann sich an Lippke wenden: E-Mail: wolfgang.lippke@web.de oder telefonisch unter 0173/4677240.

hil

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