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Segeberg Seth soll schönere Fußwege erhalten
Lokales Segeberg Seth soll schönere Fußwege erhalten
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21:19 10.09.2013
„Ich hätte die Hauptstraße gern gleich mitgemacht.“ Maren Storjohann

„Die Hütte war voll“, berichtet Seths Bürgermeisterin Maren Storjohann von der Sitzung der Gemeindevertretung am Montagabend. Das lag wohl am Thema Straßen- und Gehwegsanierung. Denn das bedeutet für Anlieger stets, dass sie demnächst zur Kasse gebeten werden. Allerdings sollen sie auch bald etwas dafür bekommen, nämlich gute Fußwege.

Die Gemeindevertreter beschlossen unter anderem die Neuanlage beziehungsweise die Sanierung der Gehwege in den Straßen Schwarzer Saal, Stücken, Lehmkuhlenring, Hamburger Straße und Musikantenstraße.

„Ich hätte auch gern noch eine Gehwegseite der Hauptstraße dabei gehabt, aber das wurde bei Stimmengleichheit abgelehnt“, sagte Maren Storjohann auf Anfrage. Grund: Es waren nur zehn Gemeindevertreter anwesend, fünf stimmten dafür, fünf dagegen — damit war die Hauptstraße aus dem Rennen.

Dabei hätte sich die Neupflasterung auch dort angeboten, meint Storjohann. Da die Firma Unser Ortsnetz dort Glasfaser verlegt und ohnehin einen Teil des Gehsteiges aufbuddelt und diesen Teil bezahlt, wären die Gemeinde und die Anlieger finanziell mit dem verbleibenden Rest glimpflich davongekommen. Der etwa zwei Kilometer lange Gehweg besteht noch aus Asphalt. Offen sei, ob dieser Pech enthalte, somit als kontaminiert gelten würde und teuer entsorgt werden müsste. Das würde zusätzliche Kosten für die Gemeinde bedeuten. Jetzt soll ein Labor die Stoffzusammensetzung ermitteln.

Immerhin: Die anderen Gehwege sollen neu gepflastert werden — mit Ausnahme des Lehmkuhlenweges und der Hamburger Straße, wo eine Vielzahl der bestehenden Platten hochgenommen und wieder korrekt verlegt werden soll — eine Aufgabe, die die Gemeinde allein zahlen muss. In den Anliegerstraßen müssen die Grundstückseigentümer laut geänderter Straßenbaubeitragssatzung 85 Prozent der Kosten tragen, die Gemeinde 15 Prozent. Je Quadratmeter Grundstücksfläche kämen auf die Eigentümer etwa Kosten von einem Euro zu, so Maren Storjohann. In den Hauptstraßen seien die Anlieger dagegen nur mit 60 Prozent und die Gemeinde mit 40 Prozent dabei.

Christian Spreer

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