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Segeberg Showdown in der letzten Kurve
Lokales Segeberg Showdown in der letzten Kurve
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10:57 24.10.2012
Kampf um jeden Meter: Die Rönnauerin Maya Rehberg (v.l.), Caterina Granz (LG Nord Berlin) und Johanna Schulz (GH Neumünster) schenken sich im DM-Finale über 1500 m nichts.
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Rönnau

Bereits in den Vorläufen hatte das mitfavorisierte SCR-Duo die Konkurrenz kontrolliert. „Isa“ gewann locker das erste Rennen, ihre 17-jährige Klubkollegin Maya brachte in 4:36,24 Minuten sogar die schnellste Vorlaufzeit zu Papier. Das Ziel war erreicht, beide Rönnauerinnen standen im Finale.

Im Endlauf traf dann mit Rehberg, Teegen, Caterina Granz (LG Nord Berlin) und Johanna Schulz (GH Neumünster) das favorisierte Quartett aufeinander. Diese Konstellation versprach Nervenkitzel bis zum allerletzten Meter.

Im Rennverlauf deutete auch schnell alles auf einen spannenden Schlussspurt hin: Nach verhaltenem Auftakt übernahmen Rehberg, Granz, Schulz und Teegen die Spitze und forcierten das Tempo. „Es war ein sehr langsamer Beginn, der mir nicht unbedingt lag“, erklärte die ausdauerstarke Rehberg. Kurz vor dem letzten Renndrittel kam es dann zum Showdown: Rehberg zog 600 Meter vor dem Ziel an, suchte ihr Glück in der Flucht nach vorn. „400 Meter vorm Ziel trat mir Johanna plötzlich in die Hacken. Daran habe ich gemerkt, dass mein Antritt nichts genützt hat“, so Rehberg später. Auch Teegen und Granz konnten wieder zum Führungsduo aufschließen.

In der letzten Kurve fiel die Entscheidung: Schulz überholte die drei Führenden und überquerte nach 4:33,44 Minuten als Erste die Ziellinie. Rehberg erreichte hinter der Neumünsteranerin in 4:36,88 Platz zwei. „Ich habe alles gegeben und bin mit Silber sehr zufrieden“, freute sie sich. Die Schülerin des Städtischen Gymnasiums in Bad Segeberg gratulierte Schulz zum Titelgewinn und erklärte: „Johanna ist meine Freundin, deshalb gönne ich ihr den Erfolg sehr. Sie hatte nicht nur einen besseren Tag erwischt als ich, der Rennverlauf kam ihr auch sehr entgegen.“

Isabell Teegen hätte fast einen schleswig-holsteinischen Dreifacherfolg perfekt gemacht, doch die Berlinerin Granz (4:37,50) verwies die Mözenerin (4:38,48) auf Rang vier . „Ich bin nicht ganz zufrieden, weil ich es eigentlich besser kann. Ich war mental nicht auf der Höhe“, räumte die Gymnasiastin der Segeberger Dahlmannschule ein. „Wir sind beide auf höheres Tempo angewiesen. Ich habe mich allerdings nicht getraut, früher Tempo zu machen“, erläuterte Rehberg, warum es für beide Rönnauerinnen suboptimal lief. Mit Silber im Gepäck reist Rehberg nun am 3. März zum U20-Länderkampf ins französische Val-de-Reuil, um am 10. März bei der Cross-DM (Ohrdruf) ihren Titel über 4100 m zu verteidigen. bo/bz

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