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Segeberg „Sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit“
Lokales Segeberg „Sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit“
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22:27 11.11.2013
Bad Segebergs Wehrführer Mark Zielinski (links) überreichte die Autoschlüssel, die er von Bürgermeister Dieter Schönfeld erhalten hatte, an seinen Gerätewart Arno Tiefenbach (rechts). Quelle: Fotos: Petra Dreu

„Heute ist ein schöner Tag. Die Feuerwehr bekommt zwei neue Fahrzeuge. Obwohl die Stadt klamm an Geld ist, haben die Verwaltung und die Stadtvertreter diese Beschaffung möglich gemacht. Durch sie ist eure Feuerwehr noch ein Stück sicherer geworden“, sagte Bad Segebergs Wehrführer Mark Zielinski. Viele Vertreter der Politik, der Verwaltung und anderer Feuerwehren waren, wie die eigenen Aktiven, Mitglieder der Ehrenabteilung und der Jugendfeuerwehr, gekommen, um beide Fahrzeuge in Empfang nehmen zu können.

Ein Opel-Antara als Kommandowagen und ein Löschfahrzeug für den Einsatz im Stadtgebiet komplettieren den Fahrzeugpark der Segeberger Feuerwehr, die damit elf Fahrzeuge in ihrem Feuerwehrhaus stehen hat. Das „Mehr“ an Sicherheit hat seinen Preis: 280 000 Euro kostet der LF 20, weitere 25 000 musste die Stadt für den Kommandowagen überweisen. „Durch harte Verhandlungen haben wir es geschafft, die Ausschreibungssumme um zehn Prozent zu unterbieten“, so Zielinski erfreut.

Das neue Löschfahrzeug ist 3,30 Meter hoch. Viel höher hätte es nicht sein dürfen, denn bis zu den Stahlträgern der Deckenkonstruktion verbleiben lediglich 30 bis 40 Zentimeter. Ausgestattet ist es mit einem Mercedes-Fahrgestell und einem Schlingmann-Aufbau. Mit sich führen kann es 3300 Liter Wasser. „Es ist also genau so hoch wie voll“, brachte es Feuerwehrmann Oliver Svensson auf einen einfachen Nenner.

Für Bürgermeister Dieter Schönfeld sind die beiden neuen Fahrzeuge ein „Zeichen für eine hervorragende Zusammenarbeit.“ „Mit ihnen können wir deutlich machen, dass uns die Sicherheit der Bürger am Herzen liegt“, sagte er. Mit mehr als 200 Einsätzen im Jahr sei die Segeberger Feuerwehr am Rande der Ehrenamtlichkeit angelangt, was nach dem Sturm „Christian“ besonders deutlich geworden sei. Gerne hätte er den Brandschützern eine weitere gute Nachricht überbracht, die nach dem Gerichtsurteil zur A 20 jedoch weiter auf sich warten lässt: die Erweiterung des Feuerwehrhauses um Sanitäranlagen, die es bislang nicht gibt. „Das ist kein Luxus, sondern eine zwingende Notwendigkeit“, so Schönfeld. Mit einer Tunnellösung, für die die Segeberger Feuerwehr zusätzlich ausgerüstet werden müsste, rechnet er nicht. Trotzdem verzögere die neue Planung auch die Erweiterung des Feuerwehrhauses.

An ihrem jetzigen Standort will die Feuerwehr auf jeden Fall festhalten. „Er ist damals mit Bedacht gewählt worden. Wir werden uns wehren, sollten wir diesen strategisch guten Standort aufgeben müssen“, kündigte Wehrführer Mark Zielinski an.

„Duschen sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.“
Bürgermeister Dieter Schönfeld (SPD)

Petra Dreu

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