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Segeberg Sieben Tonnen Lachs zu viel an Bord
Lokales Segeberg Sieben Tonnen Lachs zu viel an Bord
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20:10 27.06.2013
Neumünster

Fisch ist ein verderbliches Gut, vor allem wenn er tot ist. Kein Wunder also, dass Norwegische Lachszüchter ihren wohlschmeckenden Exportschlager gern zahlreich und vor allem schnell an die internationale Kundschaft senden möchten. Gestern allerdings sorgte der Verkehrsüberwachungsdienst für einen unfreiwilligen Stopp.

Gegen 11.30 Uhr kontrollierten die Beamten auf der A 7 in Höhe Henstedt-Ulzburg einen norwegischen Laster, der auf dem Weg nach Holland war. Die Beamten hatten den Verdacht, dass der 40-Tonner überladen sein könnte. Und so war es dann auch, wie die Kontrolle bestätigte.

Der Lkw-Fahrer hatte Lachs geladen, allerdings sieben Tonnen zu viel. Das allein, so die Polizei, wäre schon eine Ordnungswidrigkeit gewesen, die mit 400 Euro geahndet würde. Im konkreten Fall traf es den 60-Jährigen allerdings noch härter, da der Fahrer gleichzeitig Halter war und somit als Unternehmer gilt. Da wurde die so genannten „Gewinnabschöpfung“ fällig, die ihn stolze 2500 Euro kostet.

Damit sei der Gewinn an dieser Fahrt für den Trucker, der von der Überladung nichts bemerkt haben will, futsch. Die sieben Tonnen Lachs mussten umgeladen werden. Erst nach etwa zwei Stunden konnte der Lkw seine Fahrt fortsetzen. red

LN

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