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Segeberg Silvester-Traditionen nicht unumstritten
Lokales Segeberg Silvester-Traditionen nicht unumstritten
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20:30 28.12.2017

Kunststoff-Sektkorken, Feuerwerkskörper auf den Straßen, giftiger Feinstaub in der Luft – es gibt auch Kritik an den Silvester-Traditionen. BUND-Umweltexperte Tobias Langguth empfiehlt, ganz auf Böller zu verzichten und gibt alternative Feier-Tipps. Insbesondere den Einsatz von Böllern und Raketen sehen Umweltexperten kritisch. Das Bundesumweltamt misst jedes Jahr an Silvester die Belastung in der Luft. Die Feinstaubwerte in Großstädten überstiegen in der Silvesternacht das Vierfache vom gesetzten EU-Grenzwert im Jahresmittel. Und laut werde es: Der Silvesterlärm belaste Wild- und Haustiere, Kinder und ältere Menschen.

Nicht nur in der Luft, auch auf den Straßen seien Böller und Wunderkerzen nicht gut für die Umweltbilanz: Kaliumnitrat, Schwefel, Kupfer – all das landet auf dem Boden. 25 Tonnen Silvesterabfall müssten allein in Hamburg entsorgt werden. Dabei sei nachhaltig Silvester feiern gar nicht so schwer. Die Empfehlung des Umweltexperten: auf Böller verzichten. Wer die Sektkorken pünktlich um zwölf Uhr knallen lassen will, sollte darauf achten, dass sie nicht achtlos auf den Boden geworfen werden. „Man kann den Korken einfach auffangen und fachgerecht entsorgen“, empfiehlt Langguth. Und anstelle der beliebten Silvestertradition des Bleigießens könne man als Ersatz das umweltfreundlichere Wachs verwenden.

sbu

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