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Segeberg Skater zur Gemeinschaftsschule?
Lokales Segeberg Skater zur Gemeinschaftsschule?
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21:14 26.08.2016

„Jugendgerechte Stadt“– auch bei der Bad Segeberger CDU wird diskutiert, welche Ideen der Jugendlichen man von Seiten der Politik unterstützen könnte. Die Lübecker Nachrichten fragten nach der Vorstellung der vielen Projekte auch bei der Partei nach. „Da kann man mit kleinen Maßnahmen viel erreichen“, ist Thomas Vorbeck (CDU), stellvertretender Bürgermeister Bad Segebergs, überzeugt.

Durch die Vergrößerung des Notausganges hinter der Bühne im Jugendzentrum „Mühle“ könnte zum Beispiel die Besucherzahl gleich um 50 bis 100 Jugendliche erweitert werden. Bislang mussten die Veranstalter in der Mühle bei Konzerten oder Poetry -Slams viele Besucher nach Hause schicken, weil wegen des engen Notausganges hinter der Bühne aus Brandschutzgründen nicht mehr als die vorgeschriebene Personenzahl in den Saal durfte. Mit einer etwa 30 Zentimeter breiteren Tür wäre dem abzuhelfen. Vorbeck: „Das müsste doch nach Gesprächen mit dem Hauseigentümer schnell möglich sein.“

Auch bei der Skateranlage möchte Vorbeck den Segeberger Kids entgegenkommen. Doch der von den Jugendlichen ausgesuchte Platz im Park bei den Fischteichen (die LN berichteten) sei „schwierig“. Für Vorbeck ist der beste Standort für eine derartige Anlage immer noch an der Gemeinschaftsschule Burgfelde. Dort sei es zentral für Jugendliche, dort würde man keine Anlieger stören.

Vor einigen Jahren war die Fläche an der Schule schon konkret im Gespräch. Es habe damals dafür auch schon eine Skater-Baugenehmigung seitens des Kreises gegeben, erinnert sich Vorbeck.

Ortsbegehungen mit Kommunalpolitikern seien veranstaltet worden, Gutachten seien eingeholt worden. Nur die Schulleitung sei damals dagegen gewesen, erinnert sich Thomas Vorbeck. Einige Kleingärtner haben sich nach seiner Erinnerung auch über das Vorhaben beschwert. Aber das könne doch nicht die große Rolle spielen.

Hier müsse man Gespräche führen, „zur Not auch mal etwas seitens des Schulträgers durchsetzen“. Vorbeck: „Das wäre für unsere Jugendliche jedenfalls der ideale Platz.“

wgl

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