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Segeberg Sozialer Tag in Sülfeld: Kilometer bringen Bares
Lokales Segeberg Sozialer Tag in Sülfeld: Kilometer bringen Bares
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21:18 14.07.2016
Etwas Gutes tun, sich bewegen und dabei Spaß haben, der Sponsorenlauf macht es möglich. Für jede gelaufene Runde der Schüler gaben Sponsoren Geld für SOS-Kinderdörfer. Quelle: Fotos: Domann

„Noch 31 Minuten und 30 Sekunden“, ruft Niklas seinen Mitschülern zu. Er spornt sie an, durchzuhalten. Der Sechstklässler der Alsterlandschule hat seine Runden beendet, steht nun am Rand der etwa 500 Meter langen Laufstrecke und sagt die Zeit an. Etwa 150 Fünft- bis Achtklässler laufen für einen guten Zweck. Zwei Stunden sind angesetzt, möglichst viele Runden wollen sie erlaufen. Denn für jede gelaufene Runde gibt es Geld von Eltern, Freunden, Verwandten oder auch von Firmen. Das Geld ist für zwei Einrichtungen, SOS-Kinderdörfer und den Fonds für Bedürftige und Flüchtlinge in Sülfeld, bestimmt.

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Schüler der Alsterlandschule sammelten mit Sponsorenlauf und Vernissage Spenden für Hilfseinrichtungen.

„Der Sponsorenlauf ist unser Beitrag zum Sozialen Tag“, erklärt Lehrerin Maren Schwarz. Statt der Aktion „Schüler helfen leben“ hat der Standort Sülfeld der Alsterlandschule sich für eine eigene Aktion unter dem Motto „Wir setzen uns ein – unsere Schule ist bunt“ entschieden. Drei Lehrer haben die Schüler bei der Organisation des Laufes unterstützt. Die Schülervertretung hat die beiden Einrichtungen ausgewählt, deren Arbeit im Unterricht vertieft behandelt wurde.

„Der Lauf ist eine schöne Veranstaltung vor den Ferien, wir haben viele hoch motivierte Schüler“, sagt Lehrerin Nicole Hübner. Es gebe kaum Krankmeldungen und auch die Großen, die coolen Achtklässler würden mitmachen. So viel Engagement der Schüler wird gewürdigt: am letzten Schultag gibt es Urkunden für die meisten Runden, das meiste Geld und die meisten Sponsoren.

Zusätzlich zum Lauf veranstalteten die Schüler am Abend eine Vernissage. Die Idee hatten Leah-Lovisa Simonsen und Laura Dieckmann, die Bilder ihrer Mitschüler gesammelt und gesichtet hatten, um sie zu verkaufen oder zu versteigern. Siebtklässler mit dem Fach Verbraucherbildung hatten passend dazu einen Vernissage-Teller mit Fingerfood vorbereitet, den sie verkauften.

sd

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