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Segeberg Sozialverband: Immer mehr psychische Erkrankungen
Lokales Segeberg Sozialverband: Immer mehr psychische Erkrankungen
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20:39 03.07.2017
Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes (2. v.l.) und sein Nachfolger als Bewerber, Alexander Wagner (l.), besuchten den Sozialverband. Quelle: Foto: Kullack
Bad Segeberg

„Der Sozialverband ist wichtig für den Zusammenhalt in der Gesellschaft.“ Das erklärte gestern vor Ort der SPD-Bundestagskandidat für Segeberg/Stormarn-Mitte, Alexander Wagner. Gemeinsam mit dem aktuellen SPD-Bundestagsabgeordneten für diesen Wahlkreis, Franz Thönnes, der mit dem Ende dieser Legislaturperiode in den Ruhestand gehen wird, und der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Katrin Fedrowitz besuchte Wagner den Sozialverband Deutschland in der Beratungsstelle in Bad Segeberg. Immer mehr habe man mit der Beratung bei psychischen Erkrankungen zu tun, erklärte die SoVD-Kreisvorsitzenden Marlies Ihrens.

Außer mit der Kreisvorsitzenden sprachen die drei Sozialdemokraten mit deren Stellvertreter Reinhold Möller sowie den Mitarbeiterinnen für Beratung und Verwaltung, Esta Hübenet und Brigitte Schmidt.

Mit ihnen diskutierte Wagner über die Arbeit des SoVD im Kreis Segeberg und die konkreten Wünschen des Sozialverbandes an die Bundespolitik.

Nach diesem Austausch stellte Wagner fest: „Die Vielfalt der Beratungsangebote beim Sozialverband beeindruckt mich sehr. Mit der Beratung bei Rente, Arbeitslosigkeit, Pflege oder Krankheit ist man hier breit und professionell für seine Mitglieder aufgestellt.“

Mit den zahlreichen ehrenamtlichen Ortsverbänden und Außenberatungen im gesamten Kreisgebiet von Segeberg biete der Sozialverband räumlich und inhaltlich ein dichtes Netz an Hilfe. Und auch mit den vielen geselligen Veranstaltungen leiste der SoVD einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt.

Kreisvorsitzende Marlies Ihrens berichtete von sich verschiebenden Schwerpunkten in der Beratung: „Viele Mitglieder brauchen nach wie vor Unterstützung im Umgang mit dem Jobcenter oder den Krankenkassen. Aber Beratung bei psychischen Erkrankungen nimmt spürbar zu.“

Einig waren sich die Gesprächspartner, dass die Politik einen größeren Fokus auf den Bereich der Prävention legen sollte. Wagner: „Gerade durch sich verändernde Arbeitswelten mit steigenden Stressfaktoren verlagert sich der Beratungsbedarf zunehmend auf den Bereich Reha und psychische Unterstützung. Hier braucht es in Zukunft bessere Rahmenbedingungen für mehr Fachkräfte und gute Vorsorge.“ Zum Abschluss des Segeberger Gesprächs sicherte Wagner seine Unterstützung im Dialog des SoVD mit anderen Institutionen wie etwa Krankenkassen oder Arbeitsvermittlung zu. Ihrens betonte, der SoVD im Kreis Segeberg mit seinen fast 11000 Mitgliedern sei mehr als nur eine Rechtsberatung, sondern als Verein auch Treffpunkt für soziales Engagement und Freizeitgestaltung. Sie lud die SPD-Vertreter zu den vielfältigen Veranstaltungen des Verbands ein. Das sagten die drei Sozialdemokraten auch zu; denn man wollte sich schließlich nicht allein theoretisch ein Bild von den laufenden Aktivitäten und aktuellen Plänen machen, sondern auch die Praxis des Vereins erleben.

Lothar Hermann Kullack

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