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Segeberg Sperrgebiet Stocksee vergrößert
Lokales Segeberg Sperrgebiet Stocksee vergrößert
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22:09 17.11.2016
Segebergs Veterinäramt hat das Sperrgebiet im Kreis gestern vergrößert. FOTO: HILTROP
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Segeberg. Nachdem bei weiteren tot aufgefundenen Vögeln am Stocksee Geflügelpest, also der hochpathogene Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen wurde, ist der dort eingerichtete Sperrbezirk vergrößert worden. Er umfasst nun Stocksee, Schmalensee, Damsdorf und Teile von Seedorf. Hier befinden sich 18 Geflügelhaltungsbetriebe mit insgesamt rund 135000 Tieren.

Entwarnung gibt es dagegen aus Hasenkrug. Dort wurde vor wenigen Tagen eine tote Ente gefunden. Das Landeslabor in Neumünster gab sie mit einem positiven Befund an das Referenzlabor im Friedrich-Loeffler-Institut. Der Verdacht wurde nicht bestätigt. Das Tier ist nicht an dem Virus erkrankt.

Täglich informieren Land und Veterinärämter derzeit über den Stand zur Geflügelpest. Gestern wurden die Auflagen für Geflügelhalter verschärft. Auch kleinste Ställe dürfen wie angekündigt nur noch mit Schutzkleidung betreten werden. Viehtransporter, Anhänger oder Käfige sind nach jeder Verwendung unmittelbar zu reinigen und zu desinfizieren. Alle Geflügelhaltungen müssen vor ihren Eingängen zu den Stallungen Desinfektionsmatten oder -wannen zur Schuhdesinfektion einrichten. Alle Personen müssen vor dem Betreten des Stalls Hände waschen und desinfizieren, Hunde und Katzen sind von den Stallungen fernzuhalten. Das alles soll das Einschleppen des Geflügelpesterregers in den Stall verhindern. Im Wildpark Eekholt hatte man bereits auf die Meldung aus Hasenkrug reagiert, Desinfektionsmatten sind ausgelegt, Eulen aus Veranstaltungen gestrichen, der Betrieb auf der Flugwiese sowieso schon in Winterpause, hieß es. hil Alles zur Vogelgrippe auf www.ln-online.de/Vogelgrippe

LN

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