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Segeberg Spezial-Rad stand im Bauhof
Lokales Segeberg Spezial-Rad stand im Bauhof
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20:10 21.09.2017
Bad Segeberg

„Dort stand es wie viele andere Fahrräder auch“, verriet Uwe Pawlowski von der Bad Segeberger Polizeidirektion. Er vermutet, dass der Fahrraddieb an dem umgebauten Rad schnell das Interesse verloren und es kurzerhand im nächstbesten Graben entsorgt haben könnte. Auch das sei kein Einzelfall. „Wir haben beobachtet, dass die meisten Fahrräder nur für kurze Touren gestohlen und anschließend irgendwo stehen gelassen werden“, so Pawlowski.

„Jemand hat den letzten Zug verpasst. Um nach Hause zu kommen, greift er sich das nächste Fahrrad und fährt damit nach Seedorf oder in eine andere Gemeinde. Hat er sein Ziel erreicht, braucht er das Fahrrad nicht mehr und lässt es einfach stehen. Irgendjemand bringt es dann zum Fundbüro des Amtes Trave-Land“, erklärt der Polizeibeamte. Deshalb rät er Radfahrern, denen der fahrbare Untersatz gestohlen wurde, nicht nur das Fundbüro in Bad Segeberg aufzusuchen, sondern auch bei den umliegenden Ämtern nachzufragen.

„Eine Glaskugel, die uns den Standort zeigt, haben wir natürlich auch nicht. Außerdem werden bei der Polizei nur noch wenige Fahrrad-Diebstähle angezeigt. Bei gebrauchten Fahrrädern machen sich noch weniger die Mühe, eine Anzeige zu erstatten“, sagt Pawlowski, der allen Radfahrern dazu rät, die Rahmennummer des Fahrrades zu notieren. „Noch besser sind richtige Fahrradpässe, in denen alle wichtigen Merkmale eingetragen werden können. Diese gibt es kostenlos bei uns“, so Pawlowski, der Radfahrer auffordert, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Zu haben sind die Fahrradpässe in der Regel in allen größeren und kleineren Polizeistationen.

pd

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