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Sportlicher Zeitplan für Kita am Streem

Wahlstedt Sportlicher Zeitplan für Kita am Streem

Die Flächen sind gerodet, das Haus abgerissen: Die Vorbereitungen für den Bau der Kindertagesstätte am Streem laufen.

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Vor Kurzem stand hier noch ein heruntergekommenes Backsteinhaus, das dem geplanten Fachzentrum für Demenzkranke weichen musste.

Wahlstedt. Großes Interesse zeigte die Öffentlichkeit am Montagabend für den Bauausschuss. Da wurde es im Sitzungssaal fast ein bisschen eng. Kein Wunder, ging es doch unter anderem um das Neubaugebiet „Glödekoppel“ und den geplanten Kita-Neubau. Der Fachausschuss hatte unter Vorsitz von Klaus Harm (CDU) einen ganzen Berg abzuarbeiten.

So sind die Vorbereitungen für den Bau der Kindertagesstätte am Streem, die hinter der Sporthalle entstehen soll, angelaufen. Das Baufeld wurde freigeräumt, Bäume gefällt. Parallel dazu fasste der Ausschuss nun die Empfehlung für den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss. Gleichzeitig wurde die April-Sitzung des Gremiums vom 11. auf den 4. vorverlegt, damit die Stadtvertretung den Satzungsbeschluss fassen kann. „Danach kann es mit dem Bau losgehen“, so Bauamtsleiter Torsten Maaß, der einräumt, dass der Zeitplan sportlich sei. Das muss er auch, damit der Bau wie geplant zum Jahresende steht.

Beschäftigen muss sich der Ausschuss weiter mit der Kita des Kinderschutzbundes an der Dr. Hermann-Lindrath-Straße. Sie braucht schon lange eine neue Küche, denn die im Obergeschoss darf nicht genutzt werden. Ursprünglich war Wahlstedts Politik von einem Umbau als Problemlösung ausgegangen. 50000 Euro stehen dafür im Haushalt bereit. Gleichzeitig wurde die Verwaltung aufgefordert, in Zusammenarbeit mit Gesundheitsamt und Kita Alternativen auszuloten. Eine gibt es nun — und sie ist nachhaltiger, wie Maaß betont. Die Crux: Es ist ein Anbau, der mit knapp 120000 Euro veranschlagt ist. Maaß: „Eine Steilvorlage, um weiter darüber nachzudenken.“ Die Fraktionen sehen das ebenso. Die Verwaltung hofft auf eine rasche Entscheidung, damit spätestens im Herbst losgelegt werden kann.

Zeitnah kann dagegen das Fachzentrum für an Demenz Erkrankte, das zwischen Rendsburger- und Dorfstraße entstehen soll, angepackt werden. Ein altes Bauernhaus auf dem Grundstück wurde dieser Tage abgerissen. Der B-Plan steht. Allerdings müssen hier die Baugrenzen noch angepasst werden. Mit einer leichten Verzögerung könnten Mitte des Jahres die Bauarbeiten starten. Anders sieht es für das Baugebiet „Glödekoppel“ aus. Hier informierte die Verwaltung den Ausschuss. Empfehlungen für Aufstellungs-, Entwurfs- und Auslegungsbeschluss wurden jedoch vertagt.

Entzerrt ist mittlerweile die Parksituation am Mecklenburger Weg. Zwischen Nummer 25 und 33 wurde ein eingeschränktes Halteverbot angeordnet, damit es Müllfahrzeuge und die Straßenreinigung zukünftig leichter haben, dort durchzukommen. Auch Am Jördenberg regeln nun Schilder die Situation. Autos dürfen auf dem nördlichen Gehweg stehen, auf dem südlichen nicht. „Wichtig ist, dass die Leute nicht vergessen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, dann funktioniert das auch“, so Maaß.

Und noch eine gute Nachricht hatte Wahlstedts Verwaltung im Bau- und Planungsausschuss zu vermelden: Der Kreis plant, in diesem Jahr die Kreisstraße 73 auszubauen. Das ist die Verbindung zwischen Wittenborn und dem außerstädtischen Kreisel zwischen Wahlstedt und Fahrenkrug. Im Zuge dessen soll auch der Rad- und Fußweg auf der Strecke erneuert werden.

„Nachdem die Stadtver- treter im April entschieden haben, könnte es losgehen.“
Torsten Maaß, Bauamtsleiter

Heike Hiltrop

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