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Segeberg Springhirsch mit neuem Eingang
Lokales Segeberg Springhirsch mit neuem Eingang
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18:25 25.06.2016

Die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen hat einen neu gestalteten Eingangsbereich. Die 70000 Euro Landesförderung für die Stahl- und Glaskonstruktion seien sehr gut angelegtes Geld, sagte Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) gestern bei der Präsentation des Bereichs. Die Ministerin würdigte die Arbeit der Gedenkstätte, die sich im steten Ausbau befinde und seit Jahren konzeptionell auf sich aufmerksam mache – etwa durch Kooperation mit der Kieler Universität oder einen neuen Webseite mit Informationen in fünf Sprachen. „Diese Ansätze zur Weiterentwicklung und Intensivierung der historisch-politischen Bildungsarbeit sind genau das, was wir mit unserem Gedenkstättenkonzept unterstützen wollen“, sagte Spoorendonk. „Dazu haben wir auch die finanziellen Mittel für die Bürgerstiftung Schleswig-Holstein massiv erhöht.“

Das KZ-Außenkommando Kaltenkirchen entstand im Spätsommer 1944. Mehr als 500 KZ-Häftlinge aus Neuengamme wurden bei den Arbeiten für die Verlängerung der Start- und Landebahn in Kaltenkirchen eingesetzt. Hunderte starben wegen der schlechten Bedingungen. Die meisten Häftlinge waren Russen, Ukrainer, Polen und Franzosen. An ihr Schicksal erinnert seit 1999 die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen im Ortsteil Springhirsch.

LN

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