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Segeberg Spurensuche in Sachen Bangert
Lokales Segeberg Spurensuche in Sachen Bangert
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22:53 29.02.2016
Diese Arbeit Bangerts könnte zum Beispiel eine Kantine zieren. Aber wo, fragt Katrin Lienau. Quelle: hfr
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Bad Segeberg

Das Foto zeigt ein großes Wandmosaik zur Verschönerung eines öffentlichen Raumes, eventuell einer Kantine, gestaltet vom Bad Segeberger Maler Uwe Bangert. Katrin Lienau arbeitet an einer Dokumentation über Bangerts „Kunst am Bau — Kunst im öffentlichen Raum“. Lienau: „Da der Künstler selbst, der Ehrenbürger der Stadt Bad Segeberg ist und seinen Lebensabend im Propstei-Altenheim verbringt, nicht mehr zur Klärung solcher Fragen Auskunft geben kann und es keine schriftlichen Aufzeichnungen über diese Werke gibt, wendet ich mich jetzt an die Öffentlichkeit und bitte um Informationen, die zu diesem Thema beitragen können“.

Katrin Lienau fragt: Wo und wann wurde dieses Mosaik angebracht? Uwe Bangert habe vom Beginn der 1960er bis in die späten 1990er Jahre Aufträge der öffentlichen Hand künstlerisch gestaltet und bei der Herstellung betreut, wozu er tatkräftig vom Neumünsteraner Glasmaler Antonius Alex (vormals Rüdiger van Dyck) und dem Keramiker Hans-Jürgen Merenski in der Ausführung unterstützt worden sei.

Antonius Alex habe auch bei der Recherche in vielen Fragen weiterhelfen können, doch Hans-Jürgen Merenski ist inzwischen verstorben. „Hier blieben die Nachforschungen bisher ergebnislos“, sagt Lienau.

Auch sei der Standort von Bangerts Keramikatelier nicht mehr bekannt. Der Künstler Uwe Bangert sei aber nicht nur für seine Brunnen, Keramikmosaiken, Wandbilder, Glasfenster in Kirchen und weltlichen Gebäuden bekannt, sondern habe dazu noch Vorlagen für Gobelins entworfen. Hierzu fehlen für die Aufarbeitung des Themas noch jegliche Hinweise, für die die recherchierende Katrin Lienau sehr dankbar wäre. „Wer weiß also etwas über Uwe Bangerts Kunst am Bau?“ fragt die frühere Lehrerin.

Katrin Lienau ist unter der Telefonnummer 04551/ 82559 oder katrin.lienau@t-online.de zu erreichen.

LN

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